T-Systems Austria blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent, der Auftragseingang legte um 15 Prozent zu. Damit habe sich das Unternehmen deutlich stärker entwickelt als der österreichische IT-Markt, der laut Angaben des Marktforschungsunternehmens PAC um 4,3 Prozent gewachsen sei.
Als wesentliche Faktoren für die Geschäftsentwicklung nennt das Unternehmen langfristige Kundenbeziehungen sowie Investitionen in strategische Zukunftsbereiche. Dazu zählen Cloud-Services, Digitalisierung im Gesundheitswesen, Künstliche Intelligenz und Datensouveränität.
Beständigkeit und Kundenbindung als Wachstumstreiber
„Unser Erfolg ist das Ergebnis von mehreren Faktoren. Zum einen haben wir in den vergangenen Jahren konsequent auf organisches Wachstum und langfristige, partnerschaftliche Kundenbeziehungen gesetzt. Zum anderen sind wir ein bewährter IT-Partner“, sagt Peter Lenz, Managing Director bei T-Systems Austria in Wien.
Nach Angaben des Unternehmens erreichte die Kundenzufriedenheit im Jahr 2025 einen Höchststand. Der TRI*M-Index lag bei 106 Punkten, nach 97 Punkten im Vorjahr. Gleichzeitig seien strategische Digitalisierungsprojekte ohne nennenswerte Projektabbrüche oder Verzögerungen umgesetzt worden. Die Hälfte des Auftragseingangs entfiel laut Unternehmen auf Neukundinnen und Neukunden.
Investitionen in Gesundheitswesen und KI
Ein Schwerpunkt der strategischen Weiterentwicklung liegt im Gesundheitsbereich. Durch die Übernahme des österreichischen Softwareanbieters synedra durch die Deutsche Telekom im Jahr 2025 soll das Portfolio für das Management medizinischer Daten und KI-basierter Gesundheitsplattformen erweitert werden. „Mit der Expertise von synedra und unserer technologischen Stärke schaffen wir eine Basis, die regionale Nähe, digitale Souveränität und höchste Sicherheitsstandards vereint“, sagt Peter Lenz, Managing Director bei T-Systems Austria in Wien.
Darüber hinaus investierte das Unternehmen in die Weiterentwicklung der T-Systems Solution for HealthCare. Die Lösung wird unter anderem von der Vinzenz Gruppe und den Tirol Kliniken eingesetzt.
Ausbau souveräner Cloud-Infrastrukturen
Parallel dazu setzt T-Systems Austria auf Investitionen in digitale Souveränität. Dazu zählen die Weiterentwicklung der Wiener Rechenzentrumsstandorte, der Ausbau der T Cloud Public sowie die Eröffnung der Industrial AI Cloud in München. Nach Unternehmensangaben soll die Infrastruktur hochleistungsfähige KI-Rechenkapazitäten für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und den öffentlichen Sektor bereitstellen. Damit reagiert T-Systems auf steigende Anforderungen hinsichtlich Datenhoheit, Sicherheit und Skalierbarkeit.
Für die kommenden Jahre plant das Unternehmen einen verstärkten Fokus auf Künstliche Intelligenz, SAP, Automatisierung und souveräne Cloud-Infrastrukturen. Zudem soll das Engagement im Bereich sicherheitskritischer Infrastrukturen und Defense-Lösungen ausgebaut werden. „Genau darin sehen wir unsere Aufgabe, Unternehmen und Organisationen in Österreich langfristig und verlässlich auf ihrem Weg in die Digitalisierung zu begleiten“, sagt Peter Lenz, Managing Director bei T-Systems Austria in Wien.