Mit einer digitalen Lösung für ISO-Zertifizierungen will DICIS Unternehmen bei der Umsetzung von Qualitäts-, Umwelt- und Informationssicherheitsmanagementsystemen unterstützen. Die Software deckt die Anforderungen der Normen ISO 9001, ISO 14001 und ISO 27001 ab und soll die Erstellung der notwendigen Dokumentation vereinfachen. Nach Angaben des Unternehmens können Betriebe die Anwendung zunächst 30 Tage kostenlos testen.
Kern des Systems ist ein KI-gestützter Assistent, der Anwender*innen durch die Anforderungen der jeweiligen Norm führt. Statt umfangreiche Regelwerke eigenständig zu bearbeiten, erhalten Unternehmen laut DICIS eine schrittweise Begleitung bei der Analyse bestehender Prozesse und bei der Vorbereitung notwendiger Maßnahmen.
Digitalisierte Vorbereitung auf Audits
„Alleine das Erstellen der für eine ISO-Zertifizierung erforderlichen Ist-Analyse und des nötigen Maßnahmenplans dauerte bislang mehrere Wochen“, sagt Jens-Uwe Meyer, Vorstandsvorsitzender bei DICIS in Leipzig. „Durch den in die Zertifizierungssoftware integrierten KI-Assistenten wird der Aufwand auf wenige Stunden reduziert.
Der Assistent erläutert die Anforderungen der jeweiligen Norm in verständlicher Form und unterstützt bei der Erstellung von Richtlinien, Prozessen, Zieldefinitionen und Risikoanalysen. Die Dokumentation wird auf Basis der Angaben der Unternehmen vorbereitet und normgerecht strukturiert.
Anschließend begleitet das Expertenteam von DICIS die Unternehmen bei der Vorbereitung auf das Zertifizierungsaudit. Die eigentliche Prüfung erfolgt online durch Auditorinnen und Auditoren des Unternehmens. Werden die Anforderungen der jeweiligen Norm erfüllt, wird das entsprechende Zertifikat ausgestellt.
Angebot richtet sich insbesondere an kleinere Betriebe
Nach Einschätzung von DICIS profitieren insbesondere kleine und mittlere Unternehmen von digitalen Zertifizierungsverfahren. „ISO-Zertifizierungen sind gerade für kleine Unternehmen sehr wichtig“, sagt Jens-Uwe Meyer, Vorstandsvorsitzender bei DICIS in Leipzig. Der bisherige Zertifizierungsprozess sei häufig auf größere Unternehmensstrukturen ausgerichtet gewesen. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden bislang mehr als 400 Kund*innen zertifiziert. Das Angebot werde inzwischen auch international genutzt, unter anderem in den USA, Kanada, Irland und Norwegen.