Respact startet im September die neue Initiative „Diversity Dimensions“. Das vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz geförderte Projekt umfasst innerhalb von zehn Wochen sechs Veranstaltungen: zwei interaktive Präsenz-Workshops in Wien und vier Online-Webinare. Die Teilnahme ist kostenlos und steht Unternehmen aller Branchen und Größen sowie Interessierten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft offen.
Vier Dimensionen von Diversität
Im Mittelpunkt stehen vier Bereiche: Geschlecht und sexuelle Orientierung, Alter und Generationenvielfalt, Behinderung und Barrierefreiheit sowie soziale Herkunft, kulturelle Diversität und Religion. Ergänzend geht es um die strategische Integration dieser Themen in Unternehmensprozesse sowie um inklusive Führung und Diversity-, Equity- & Inclusion-Management.
Die Veranstaltungsreihe richtet sich insbesondere an Diversity-Beauftragte, Personalverantwortliche, Nachhaltigkeitsmanager und Führungskräfte. Vermittelt werden praxisnahe Einblicke und Handlungsempfehlungen für Recruiting, Personalentwicklung, Unternehmenskultur und Führung. Ziel sei es, Vielfalt als Bestandteil einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Unternehmensentwicklung zu etablieren, heißt es von Respact. „Während ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit in vielen Unternehmen bereits fest verankert sind, bleibt die soziale Dimension nachhaltigen Wirtschaftens häufig unterrepräsentiert“, erklärt Daniela Knieling, Geschäftsführerin bei Respact in Wien. Vielfältige und inklusive Teams könnten Innovation fördern, fundiertere Entscheidungen treffen und Unternehmen widerstandsfähiger gegenüber Veränderungen und Krisen machen, so Knieling.
Soziale Nachhaltigkeit im Fokus
Auch Arbeitsministerin Korinna Schumann betont die Bedeutung von Chancengleichheit und Teilhabe. Unternehmen hätten vor dem Hintergrund einer vielfältigen Gesellschaft und des demografischen Wandels eine besondere Verantwortung. Eine inklusive Unternehmenskultur könne zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen und zugleich die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen stärken, so Schumann. Zu den Partnern und Unterstützern des Projekts zählen unter anderem ABZ*Austria, Buntaž, EY Österreich, Factor-D Diversity Consulting, Markas, MyAbility, das Nestorgold Gütesiegel des Sozialministeriums, RIS und Verbund.