Zukunftstrend: Mit Holz hoch bauen

Rigips
01.12.2020

 

„Für immer mehr Bauherren ist der nachwachsende Baustoff Holz ein Signal für die Zukunft“, berichtet DI Jens Koch, Produktmanager bei Saint-Gobain Rigips. Schon ein Viertel des Bauvolumens im Hochbau entfällt auf Holz – Tendenz steigend. Gerade in Zeiten der Klimakrise wird der nachwachsende Rohstoff immer beliebter.

Speziell im urbanen Raum wird Holz aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades immer öfter bei großvolumigen Wohnprojekten verbaut. „Denn da sind schnelle Bauprozesse besonders gefragt, um lange Störungen des Wohnumfelds zu vermeiden“, erklärt Jens Koch. Zudem spielt bei Holzbauten das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle. „Bauherren, die aus Überzeugung auf Holz setzen, achten auch bei Baumaterialien auf den ökologischen Fußabdruck. Nicht selten kommt daher Rigips Riduro zum Zug.“ Die faserverstärkte Gipsplatte wurde in Bad Aussee entwickelt und wird auch dort produziert. Mit 2021 übrigens zu 100% mit Grünstrom! Aufgrund der kurzen Transportwege punktet sie mit einem sehr geringen CO2-Fußabdruck und ist zudem vollständig recycelbar.

Nachhaltig - made in Bad Aussee

Seit fast zwei Jahrzehnten versteht Rigips Nachhaltigkeit als Querschnittsmaterie über alle Unternehmensbereiche und entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Im Bergbau in Grundlsee und Puchberg am Schneeberg wird Gips, der Rohstoff für die Produktion unter nachhaltigen Rahmenbedingungen gewonnen sowie laut Natura 2000 rekultiviert und der Umwelt zugeführt.  Vom Bergbau Grundlsee wird der Gipsrohstein mit einer 8,5 Meter langen Materialseilbahn in das Rigips Werk in Bad Aussee transportiert, wodurch pro Jahr ca. 20.000 LKW-Fahrten oder ca. 350 Tonnen CO2 eingespart werden. Rohstoffe und Verpackungsmaterialen stammen weitgehend von regionalen Herstellern, Verschnitt von der Produktion oder von Großbaustellen wird recycelt. Zudem trägt Rigips in Bad Aussee mit seinen rund 150 fair entlohnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur regionalen Wertschöpfung bei.