WK Wien: Programm für betriebliches Mobilitätsmanagement
Die Wirtschaftskammer Wien hat ein neues Programm zur Förderung nachhaltiger und effizienter Mitarbeitenden-Mobilität gestartet. Zehn Wiener Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen nehmen am „Betrieblichen Mobilitätsmanagement 2026+“ teil.
Die Wirtschaftskammer Wien hat mit dem Programm „Betriebliches Mobilitätsmanagement 2026+“ ein neues Unterstützungsangebot für Wiener Unternehmen gestartet. Ziel ist es, Betriebe ab etwa 100 Mitarbeitenden bei der Entwicklung und Umsetzung maßgeschneiderter Mobilitätslösungen zu begleiten. Das Programm soll dazu beitragen, betriebliche Mobilität effizienter, klimafreundlicher und langfristig planbar zu gestalten.
Laut Wirtschaftskammer Wien kann ein ganzheitliches betriebliches Mobilitätsmanagement dazu beitragen, die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen und gleichzeitig einen Beitrag zu unternehmerischen Nachhaltigkeitszielen zu leisten. Präsident Walter Ruck betont die Bedeutung individueller Lösungen: „Wir wollen Wiens Unternehmen dabei unterstützen, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen komfortableren, gesünderen und klimafreundlichen Arbeitsweg zu ermöglichen“, sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien in Wien. Der Wirtschaftsstandort Wien sei vielfältig, daher würden die Maßnahmen jeweils auf die Bedürfnisse der einzelnen Betriebe zugeschnitten, so Ruck.
Individuelle Maßnahmen für Betriebe
Am Programm nehmen zehn Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen teil, darunter Austro Control, DelFabro Kolarik, Evva Sicherheitstechnologie, Faber Kfz-Vertrieb, Kelly, Lohmann & Rauscher, Mediaprint, die Ottakringer Brauerei, die Privatklinik Döbling und Rewe International.
Im Rahmen des Programms werden zunächst die Mobilitätsbedürfnisse und Potenziale an den jeweiligen Unternehmensstandorten analysiert. Darauf aufbauend unterstützt die Wirtschaftskammer Wien die Betriebe bei der strategischen Planung und Umsetzung langfristig wirksamer Mobilitätsmaßnahmen. Mögliche Ansätze reichen von Jobtickets und Jobrädern inklusive entsprechender Abstellinfrastruktur über Parkraummanagement und Carsharing bis hin zum Einsatz klimafreundlicher Fahrzeuge.
Zusätzlich können Unternehmen bei Bedarf CO₂-Analysen in Anspruch nehmen, die laut Wirtschaftskammer Wien auch für die Nachhaltigkeitsberichterstattung genutzt werden können. Ein begleitendes Netzwerk soll den Erfahrungsaustausch zwischen den teilnehmenden Betrieben fördern.
Breite Zusammenarbeit
Das Programm wird gemeinsam mit den Wiener Linien sowie UIV Urban Innovation Vienna umgesetzt. Claus Hofer, Geschäftsführer von UIV Urban Innovation Vienna in Wien, spricht von einem Mehrwert für alle Beteiligten: „Betriebliches Mobilitätsmanagement ist eine Win-Win-Win-Situation, bei der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Unternehmen profitieren und gleichzeitig ein Beitrag zu den städtischen Nachhaltigkeitszielen geleistet wird“, so Hofer.
Die Teilnahme am Programm ist kostenfrei und erstreckt sich über einen Zeitraum von rund neun Monaten. Die Betriebe werden währenddessen von Expertinnen und Experten der Wirtschaftskammer Wien, der Wiener Linien und von UIV Urban Innovation Vienna begleitet.



