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Es gibt zwar eine 100%ige WLAN-Abdeckung in Österreichs Top-Hotellerie. Das bedeutet aber nicht, dass auch in allen Zimmern WLAN verfügbar ist.

WLAN ist in Top-Hotellerie "State of the Art"

07.08.2015

Damit war zu rechnen: Laut einer aktuellen ÖHV-Umfrage bietet die gesamte österreichische Top-Hotellerie in ihren Betrieben drahtlose Internetzugänge an. Aber: Es gibt teilweise Aufholbedarf bei Bandbreite und Mobilfunkempfang.

"Eine 100-%ige WLAN-Abdeckung in den Betrieben spricht für sich", resümiert  ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer die jüngsten Ergebnisse einer ÖHV-Survey zum Thema "WLAN in der Top-Hotellerie".
Demnach bieten 100 Prozent der Befragten Internetzugang per WLAN an,  28,5 Prozent  bieten zusätzlich noch die Möglichkeit, sich per LAN, also mittels eines Kabels, mit dem WWW zu verbinden.
Dabei befinden sich die Access-Points am häufigsten in der Lobby (98,2 %) bzw. den Zimmern (93,6 %).  Gratis-Internet ist mittlerweile Standard, bezahlen müsse man für die WLAN-Nutzung nur in Ausnahmefällen, sagt Gratzer: 95,3 Prozent aller Befragten gaben an, ihren Gästen einen kostenlosen WLAN-Zugang zur Verfügung zu stellen. 91,8 Prozent der Befragten gaben an, Interna wie auch sensible Gäste- und Zahlungsdaten über ein separates (WLAN-)Netzwerk abzuwickeln.

Breitbandmilliarde, bitte kommen

Wo viel Licht, da ist manchmal auch ein wenig Schatten: 70,6 Prozent sind mit der Qualität ihres WLAN-Providers sehr zufrieden oder zufrieden. Luft nach oben sehen die Befragten speziell in ländlichen Regionen: Rund jeder Zweite ortet noch Verbesserungspotential bezüglich Bandbreite und Mobilfunkempfang. "Das Ergebnis ist ein klarer Auftrag an die Politik den Breitband- und Mobilfunkausbau in ländlichen Regionen weiter voran zu treiben. Die oft bemühte Breitbandmilliarde soll endlich ihrem Verwendungszweck zugeführt werden", fordert Gratzer. High-Speed-Internet sei ein zentraler, branchenübergreifender Faktor in punkto Wettbewerbsfähigkeit ganzer Regionen.

Mitarbeiter-Schulungen

"Die Umfrage bestätigt: Das Frontoffice ist der kommunikative Dreh- und Angelpunkt im Hotel, online wie offline. Dort braucht man Leute mit einer Top-Ausbildung, die ihre Finger ständig am Puls der Zeit haben", verweist Gratzer auf die Ergebnisse der Befragung. 85,1 Prozent gaben an, ihre Mitarbeiter rund um die Rezeption regelmäßig in Sachen Internet und Co. zu schulen. "Immer mehr Geschäft wird online gemacht. Mit der Lehre zum Hotelkaufmann/-frau haben wir nun endlich den Brückenschlag in Richtung Zukunft geschafft. Die Absolventinnen und Absolventen werden Vollblut-Profis im Online-Business sein, genau das, was die Branche dringend braucht", erklärt Gratzer. (ÖHV/grü)
www.oehv.at

 

Ursprünglich erschienen: ÖGZ, 05.08.2015

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