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dm drogerie markt bietet den Kunden viele Alternativen zum Gratis-Plastiksackerl an.

Aus für Gratis-Plastiksackerl bei dm

18.08.2015

Nach der Einführung eines Öko-Beitrages für Plastik-Tragetaschen und der Etablierung eines Pfandsystems für Einkaufshelfer aus Baumwolle verzichtet dm drogerie markt künftig komplett auf kostenlose Einkaufshelfer aus Plastik. Die Filialen werden sukzessive umgestellt.

Durchschnittlich landen pro EU-Bürger und Jahr 198 Plastiksackerl im Müll – meist nach nur einmaliger Verwendung. Dieser Ressourcenverschwendung möchte die EU entgegenwirken und den Verbrauch auf 31 Plastiktaschen pro Jahr reduzieren. In diesem Sinne hat dm drogerie markt 2011 einen Öko-Beitrag für Plastiktaschen und ein Pfandsystem für Baumwoll-Tragtaschen eingeführt. Jetzt geht dm noch einen Schritt weiter: Ab sofort gibt es gar keine Gratis-Plastiktaschen mehr, auch keine Abreißbeutel aus Plastik, die bis zuletzt noch kostenlos an der Kassa angeboten wurden. „Mit dem ‚Aus’ für kostenlose Plastiksackerl möchten wir ein klares Statement für den Umweltschutz setzen“, sagt dm-Geschäftsführer Harald Bauer. „Wir haben in einzelnen Filialen getestet, wie unsere Kunden den kompletten Verzicht auf kostenlose Plastiktüten sehen – mit dem erfreulichen Ergebnis, dass sie unser konsequentes Vorgehen gegen unnötigen Abfall begrüßen.“

Zugbeutel und Pfandtaschen aus Baumwolle
Alternativ werden nun Zugbeutel aus Baumwolle angeboten, die für 0,75 Euro bzw. zehn active beauty-Punkte erhältlich sind. Die Filialen stellen sukzessive um, sobald alle Restbestände an kostenlosen Abreißbeuteln aufgebraucht sind. Mit dem kompletten Verzicht auf Einwegsackerl aus Plastik geht eine umfangreiche Neugestaltung des dm-Taschensortiments einher. So werden die beliebten Pfandtaschen aus Baumwolle jetzt mit Baumwoll- anstatt Kunststofffäden vernäht, wodurch die Taschen noch vielfältigeren Recyclingmöglichkeiten zugeführt werden können. Hat eine Pfandtasche ausgedient, kann sie in jeder Filiale gegen ein neues Exemplar ausgetauscht werden und bekommt danach im recycelten Zustand ein zweites Leben. Alle erhältlichen Stofftaschen wurden ausnahmslos aus Bio-Baumwolle gefertigt, die mehrfärbigen Pfandtaschen stammen zudem aus Fairtraide-Produktionen.

 

Ursprünglich erschienen: Handelszeitung, 12.08.2015

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