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VW soll Kampagnen stoppen

29.09.2015

Bedeutet die Diesel-Affäre von VW einen Stopp der Werbe-Kampagnen?

Aus Vermarktungskreisen wird bekannt, dass VW aufgrund der Diesel-Affäre einen Großteil der geplanten Kampagnen und Werbeausgaben stoppt. Es dürfte sich dabei um keinen kompletten Stopp handeln, jedoch sollen die Einsparungen groß sein. 

Der Volkswagen-Konzern äußert sich zum Thema diffus. Es wurden "keine Kampagnen oder sonstige fest geplante Kommunikationsaktivitäten storniert", erklärt der Sprecher. Jedoch soll auf "bestimmte äußere Faktoren reagiert werden und Anzeigenplatzierungen oder ähnliches sollen situationsbedingt flexibel ausgerichtet werden". Die Belegung von Medienkanälen in Deutschland soll somit in den letzten Tagen angepasst worden sein. Der Sprecher weiter: "Zusätzlich laufen aktuell einige Kampagnen plangemäß aus, so dass in Kürze neue Maßnahmen der Marketing-Kommunikation im geplanten Kommunikations-Mix in Deutschland vorgesehen sind." 

Die Folgen für den deutschen Werbemarkt würden jedoch groß sein, sollte VW seine Kommunikationsausgaben einfrieren. Der Volkswagen-Konzern ist mit Ausgaben von 292 Millionen Euro brutto im Jahr der fünftgrößte Werbetreibende in Deutschland. 

Sollte VW tatsächlich seine Kommunikationsausgaben vorerst weitgehend einfrieren, wären die Folgen für den deutschen Werbemarkt groß. Die Volkswagen AG ist mit Ausgaben von 292 Mio Euro brutto pro Jahr der fünftgrößte Werbungtreibende in Deutschland. In den USA wurde die Werbung für die Diesel-Modelle von VW bereits komplett gestoppt.  

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