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VÖZ: Solidaritätskampagne

14.01.2015

Zeitungsverband setzt Zeichen für Pressefreiheit: "Die Feder ist mächtiger als das Schwert"

Am Mittwoch, den 7. Jänner 2015, fielen 12 Medienmitarbeiter des französischen Satiremagazins "Charlie Hebdo" einem "beispiellosen Angriff auf die europäische Pressefreiheit" zum Opfer. Die Mitgliedsmedien des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) setzen daher mit einer gemeinsamen Initiative ein Zeichen des Mitgefühls mit den Kollegen und Familien der verstorbenen Medienmitarbeiter sowie ein Signal der Solidarität mit der französischen Presse. In den VÖZ-Medien wird ein Sujet mit dem Claim "Die Feder ist mächtiger als das Schwert", kreiert von der Agentur Demner, Merlicek & Bergmann, geschalten.

"Diese Attacke in Paris führt uns die Zerbrechlichkeit der europäischen Pressefreiheit in schockierender Weise vor Augen. Doch auch aktuelle Drohungen gegen heimische Medienhäuser belegen ein zunehmend feindliches Klima einzelner Gruppierungen gegenüber der freien Presse in Österreich. Gegen die Gewalt an Journalisten muss sich unsere demokratische Gesellschaft entschieden zur Wehr setzen, denn sie beschneidet letztlich die Freiheiten Aller und das Recht auf freie Meinungsäußerung", betont VÖZ-Präsident Thomas Kralinger.
 
Dabei appelliert der VÖZ-Präsident auch an die Redaktionen: "Wir dürfen uns von dieser abscheulichen Tat nicht einschüchtern lassen. Unabhängige Zeitungen und Magazine müssen in ihrer Berichterstattung weiterhin mutig und kritisch gegen Missstände anschreiben, sonst haben die Terroristen ihr Ziel erreicht. Unser Beitrag zur demokratiepolitischen Hygiene ist heute wichtiger denn je."

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