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"Seriös recherchiert und niemals langweilig"

19.01.2015

Wolfgang Bauer, Chefredakteur von "KFZ-Wirtschaft", über den jüngst von Spectra attestierten Reichweitenerfolg des Fachmagazins aus dem Österreichischen Wirtschaftsverlag.

Grund zur Freude hat nicht zuletzt Wolfgang Bauer, seines Zeichens Chefredakeur von "KFZ Wirtschaft", angesichts der mehr als zufriedenstellenden Ergebnissen einer Reichweitenstudie zum Fachmagazin aus dem Österreichischen Wirtschaftsverlag (durchgeführt von Spectra). werbeentscheider.at befragte Wolfgang Bauer über die Bedeutung dieses Resultats.

Beschreiben Sie die redaktionelle Positionierung von „KFZ Wirtschaft“?

Die KFZ Wirtschaft ist laut aktueller "Spectra-Studie" das mit Abstand meist gelesene und renommierteste B2B-Medium im Kfz-Bereich. Das verpflichtet uns, in jeder Ausgabe die brisanten, aktuellen Themen, die die Branche bewegen, aufzubereiten, Themen-Setting zu betreiben und stets am Puls der Branche zu sein. Mir als Chefredakteur ist wesentlich, dass die KFZ Wirtschaft zum einen seriös und vortrefflich recherchiert berichtet und zudem niemals langweilig ist.

Welche Anstrengungen und Strategien stecken hinter dem Fachmedium mit der - laut aktueller Spectra-Reichweitenstudie - höchsten Reichweite unten den KFZ-Fachmedien?

Mein Team und ich gehen mit großem Engagement an jedes zu recherchierende Thema heran. Wir legen großen Wert auf eine pointierte Sprache in unseren Artikeln und Kommentaren. Zudem ist uns wichtig, dass alle Artikel grafisch gut verständlich und "fetzig" aufbereitet sind. "fetzig" nicht im Sinne von reißerisch, sondern nicht langweilig.

Bringt „KFZ Wirtschaft“ spezielle Features bzw. Exklusiv-Content, der zu diesem Erfolg beigetragen hat? Welchen?

Wir haben zahlreiche Themen, die ausschließlich wir bieten. Ob Oldtimer-, Zweirad- oder umfassende Berichterstattung zum Thema "Ausbildung". Die Lehre als wichtige Investition in die Zukunft ist uns wichtig. Kein anderes Medium nimmt sich dieser Themen tatsächlich an.

Was hat Sie am Ergebnis der Studie überrascht?

Nicht überrascht, aber mit großer Dankbarkeit erfüllt hat mich, dass die KFZ Wirtschaft weiterhin das B2B-Medium im Kfz-Bereich bleibt, das mit Abstand die größte Reichweite hat und ob ihrer Seriosität am meisten geschätzt wird. Überrascht hat mich, dass im Kfz-Bereich die KFZ Wirtschaft und "Auto & Wirtschaft" de facto die einzigen Magazine bleiben, die von Relevanz für die Branche sind. Alle übrigen Mitbewerber sind und bleiben offenkundig relativ bedeutungslos.

Beschreiben Sie das Feedback Ihrer Leserschaft?

Unsere Leserschaft schätzt uns - so wie ich das am Markt vernehme - wegen unserer Seriosität, unserer Handschlagqualität und wegen unserer Art, Themen unkonventionell aufzubereiten und dass wir stets über den Tellerrand blicken, wenn wir Themen aufbereiten.

Wird es 2015 Neuerungen bzgl. Content, Kolumnen geben?

Es wird keine konkreten Neuerungen geben, zumal unser letzter fundierter relaunch erst zwei Jahre her ist und dabei blieb kein Stein auf dem anderen. Aus diesem Grund werden wir vorderhand beim grundsätzlichen Heft-Konzept bleiben, um den Wiedererkennungswert weiter zu unterstreichen. Was wir uns für 2015 vorgenommen haben: wir wollen schlicht noch besser werden. So trivial das klingt, so aufwendig ist dies doch im täglichen Arbeitsprocedere.

 

Interview: Clemens Coudenhove

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