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Bei der Präsentation der Initiative F(l)air: (v. l. n. r.) Rainer Will (Geschäftsführer Handelsverband), Minister Andrä Rupprechter, Erich Schönleitner (Holding Geschäftsführer der Pfeiffer Handelsgruppe), AMA-Marketing-Geschäftsführer Michael Blass und Manuel Hofer (Geschäftsführer Top-Team Zentraleinkauf).

Pfeiffer unterstützt faire Handelsbedingungen

21.10.2015

Mit der Initiative „F(l)air. Der Moment, der zählt“ setzt sich die Pfeiffer Handelsgruppe für faire Bedingungen entlang der heimischen Wertschöpfungskette ein. Ausschlaggebend war eine Studie der Johannes-Kepler-Universität und der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung, wonach 12 Euro mehr für heimische Qualitätsprodukte pro Kopf und Monat bis zu 17.000 neue Arbeitsplätze schaffen könnten.

Die Ausgaben für Lebensmittel sind im Laufe der Zeit stark gesunken: Während 1974 noch mehr als ein Viertel der gesamten Konsumausgaben für Lebensmittel aufgewendet wurden, betrug der Lebensmittelanteil 2010 nur noch 12,1 Prozent (Quelle: Krautsack 2011, Konsumerhebung 2011). Nun hat die Johannes-Kepler-Universität gemeinsam mit der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung in einer Studie die Effekte „fairer“ Preise auf die Volkswirtschaft sowie die Beschäftigung erhoben. Das Ergebnis: Würden die Österreicher ihren Anteil für Lebensmittel an den Konsumausgaben steigern und den Konsum an heimischen Lebensmittel um jeweils einen Prozentpunkt erhöhen, dann hätte das einen maßgeblichen volkswirtschaftlichen Effekt.

Gesundes Wachstum für alle
„Zwölf Euro pro Kopf und Monat für heimische Qualitätsprodukte kurbeln die rot-weiß-rote Wirtschaft nachhaltig an. Damit könnten wir eine Milliarde Euro an zusätzlicher Wertschöpfung generieren“, erklärt Erich Schönleitner, Holding-Geschäftsführer der Pfeiffer Handelsgruppe. Die logische Folge ist daher eine Initiative der Pfeiffer Handelsgruppe. „Wir bündeln in der Initiative ‚F(l)air. Der Moment, der zählt‘ die Kräfte der heimischen Lebensmittelwirtschaft und erarbeiten, wie gesundes Wachstum für alle möglich wird. F(l)air hat den Anspruch, Konsumenten für fairen Konsum zu sensibilisieren. Dazu bringen wir Produkte auf den Markt, die eine faire Entlohnung aller ermöglichen“, so Schönleitner.

F(l)aire Produkte als Augenöffner
Als Reaktion auf die Studienergebnisse bringt Pfeiffer ausgewählte Grundnahrungsprodukte, die wertiger als bisher positioniert werden, auf den Markt. „Wir wollen Verhaltensweisen verändern – dazu ist es nötig, Konsumenten einfache Lösungen anzubieten. Der Kauf dieser heimischen, regional gefertigten Vorzeige-Produkte stellt einen Schulterschluss mit unseren Bauern dar und ist eine klare Unterstützung des ländlichen Raumes“, erklärt Schönleitner. Den Start machen die „F(l)aire Milch“ in Kooperation mit der Nöm sowie die „F(l)air natürlich für uns Bio Erdäpfel“. Die Produkte sind ab Mitte der Woche an über 800 Standorten bei Zielpunkt, Unimarkt und Nah&Frisch erhältlich. F(l)aire Produkte stehen für angemessene Entlohnung entlang der Wertschöpfungskette. Milch- und Erdäpfelbauern sowie Produzenten profitieren von wertschätzender Entlohnung und Konsumenten haben die Sicherheit, ein wertvolles Produkt zu konsumieren.

Einen ausführlichen Bericht über „F(l)air“ mit allen Hintergründen lesen Sie in der kommenden Print-Ausgabe der Handelszeitung, die am 23. Oktober erscheint.

 

Ursprünglich erschienen: Handelszeitung, 19.10.2015.

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