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Alois und Florian Pessenlehner bauen für Ja! Natürlich Bio-Getreide im Burgenland an.

Ja! Natürlich kombiniert Bio und Regionalität

01.09.2015

Regionalität ist einer der bedeutendsten Trends im Lebensmittelhandel. Doch Regionalität bezieht sich auf die Herkunft, und bedeutet nicht automatisch auch Qualität. Um beides zu haben, braucht es die Kombination aus Bio und Regionalität. Österreichs Biomarke Nummer 1 startet deshalb eine große Bio-Regionalitäts-Offensive in TV und Hörfunk.

Schon 2013 kauften laut A.T. Kearney etwa 60 Prozent der österreichischen Konsumenten wöchentlich regionale Produkte. „Besonders wichtig ist uns, die Menschen aufzuklären. Regionales fördert die lokale Wirtschaft, setzt auf kürzere Transportwege und heimische Ware, doch Bio-Regionales von Ja! Natürlich leistet darüber hinaus einen Beitrag für Boden, Klima, Tierschutz und Artenvielfalt. Der eben stattgefundene Welterschöpfungstag zeigt uns, dass das Potenzial der Natur begrenzt und jeder Einzelne gefordert ist, in seinem persönlichen Konsum umzudenken, um die Umwelt zu schonen. Im Gegensatz zu Bio aus aller Welt ist Bio-Regionales die Königsklasse nachhaltigen Konsums: nämlich das Beste von unseren Bio-Bauern aus Österreich. Uns ist es wichtig, dass wir den Menschen die Unterschiede vor Augen führen, denn nur dann können wir sie überzeugen“, sagt Martina Hörmer, Geschäftsführerin von Ja! Natürlich. Österreichs größte Biomarke setzt ab sofort und in den kommenden Wochen einen Kommunikationsschwerpunkt auf allen Kanälen zum Thema Bio-Regionalität. Rund 80 Prozent der Ja! Natürlich Bio-Produkte stammen aus Österreich. Lediglich Lebensmittel, die hierzulande aufgrund des Klimas nicht wachsen, werden in Bio-Qualität aus dem Ausland bezogen – dazu gehören unter anderem Bananen, Kaffee und Kiwi.

Mehr Nährstoffe, mehr Antioxidantien
Die bislang umfassendste Studie zum Vergleich von konventionellen und biologischen Lebensmitteln, die im Vorjahr von der Universität Newcastle und im British Journal of Nutrition veröffentlicht wurde, bestätigt die bessere Nährstoffzusammensetzung von Bio-Produkten („Higher antioxidant concentrations and less cadmium and pesticide residues in organically-grown crops: a systematic literature review and meta-analyses.” Baranski, M. et al. British Journal of Nutrition, July 15th 2014). Demnach enthalten biologisches Obst und Gemüse 19 bis 69 Prozent mehr Antioxidantien, die unsere Zellen vor freien Radikalen schützen, als das jeweilige konventionelle Pendant. Laut den Studienautoren entspricht dieser höhere Gehalt an Antioxidantien der Menge von einer bis zwei (von fünf empfohlenen) Portionen Obst und Gemüse pro Tag. „An den Ergebnissen dieser äußerst umfassenden Studie sehen wir, dass Bio eine deutlich höhere Bedeutung für die menschliche Gesundheit hat, als vielen Verbrauchern bewusst ist“, so Hörmer.
Auch eine aktuelle Untersuchung von Global 2000 („Bio vs. Konventionell“, Global 2000, 2015) zu Pestizid-Rückständen in österreichischem Obst und Gemüse unterstreicht vor allem den nachhaltigen Aspekt von Bio: Der Unterschied zwischen konventionellem und biologischem Obst und Gemüse aus Österreich macht sich laut Global 2000 vor allem bei Ribiseln und Äpfeln bemerkbar. Ribisel und Äpfel aus konventionellem Anbau enthalten demnach acht bzw. neun verschiedene Pestizid-Wirkstoffe, bei den biologischen Äpfeln und Ribiseln aus Österreich konnten keine Pestizide nachgewiesen werden.

 

Ursprünglich erschienen: Handelszeitung, 20.08.2015

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