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Grüne Sackerl-Initiative bei dm

03.10.2014

Mit der Einführung eines Ökobeitrags für Einweg-Plastiktragetaschen ist es dm drogeriege markt gelungen, das ökologische Bewusstsein seiner Kunden zu schärfen und die Nachfrage nach umweltfreundlichen Mehrweg- und Pfandtragetaschen zu steigern.  Nun versucht dm in mehreren Filialen ganz ohne Einwegtragetaschen auszukommen und stellt die Papiertragetaschen auf 80 Prozent Recycling-Papier um.

Egal ob aus Plastik oder Papier, die Produktion eines Sackerls belastet die Umwelt. dm drogerie markt hat daher 2011 für die bis dahin kostenlosen Plastiksackerln einen Ökobeitrag von 20 Cent eingeführt. Und im ersten Jahr konnte damit der Verbrauch um 85 Prozent gesenkt werden.  Die eingenommenen Beiträge flossen in die Förderung von umweltfreundlichen Alternativen, etwa Pfandtaschen aus Bio-Baumwolle: Pro Monat werden davon rund 18.000 Stück in den 380 österreichischen dm Filialen gegen ein Pfand von zwei Euro ausgegeben. 

Zusätzlich hat dm als eines der ersten Unternehmen in Österreich auch auf Papiertragetaschen aus 80 Prozent Recycling-Papier umgestellt. Und die querformatigen Permanent- Tragetaschen bestehen zum Großteil aus wiederverwertetem Material – nämlich zu 80 Prozent aus ehemaligen PET-Flaschen. Die dm Plastiktragetasche aus mindestens 80 Prozent recyceltem Kunststoff kann wieder vollkommen recycelt werden – der Lebenskreislauf bereits vorhandenen Plastiks wird dadurch verlängert. Auch In den zehn mittel- und südosteuropäischen Ländern des Teilkonzerns ist dm Pionier in Sachen nachhaltige Tragetaschen. Nach dem österreichischen Vorbild hat sich auch in den Verbundenen Ländern das Einheben des Ökobeitrages positiv auf die Mehrweg-Alternativen ausgewirkt. In Serbien zum Beispiel ist dm der einzige Händler, der keine kostenlosen Einweg-Tragetaschen anbietet.

Quelle: Handelszeitung

Die vollständige Meldung lesen Sie hier 

 

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