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Google: Lonley at the Top

16.04.2014

Statista rankt deutschen Internetmarkt: US-Unternehmen haben die Nase vorn

Was Google, Apple und Co. im deutschen Onklinemarkt verdienen, hat Statista jüngst erhoben und die Umsätze der 1.000 größten Anbieter von digitalen Services, digitalem Content und digitalen Gütern im B2C-Internetmarkt für 2013 ermittelt. Das Ergebnis: US-amerikanische Unternehmen sind für knapp ein Drittel der Umsätze verantwortlich. Alleine die ersten fünf Plätze sind mit Google.de, iTunes, Expedia, Facebook und Booking.com von US-Unternehmen besetzt - das holländische Unternehmen Booking.com gehört dem US-amerikanischen Unternehmen Priceline.
Erst an Position sieben des Umsatzrankings kommt mit Check24 ein deutsches Unternehmen, gefolgt von Immobilienscout24 an neunter Stelle. Allerdings gehört die ehemalige Telekom-Tochter seit Ende 2013 der US amerikanischen Private-Equity-Gesellschaft Hellman & Friedman LLC.
Medienhäuser, die seit Jahren vom digitalen Wandel sprechen, können mit dieser Konkurrenz nur bedingt mithalten. Erst auf Position 20 ist mit Xing, einer Beteiligung von Hubert Burda Media, ein klassisches deutsches Medienunternehmen vertreten. Noch weiter hinter landen die Nachrichtenportale Bild.de (mit 46 Millionen Euro Umsatz an 33. Stelle), Spiegel Online (mit 30 Millionen Euro auf Position 50) und Focus Online (mit 14 Millionen Euro auf Position 87).  
Insgesamt ermittelte Statista ein Netto-Gesamtmarktvolumen von 8,6 Milliarden Euro in 2013. Damit erreicht der E-Commerce Markt im B-to-B-Bereich schon etwa ein Viertel des Marktvolumens, das durch den Verkauf von physischen Gütern in Deutschland entsteht. Im Vergleich zu 2011 wuchsen die erfassten digitalen Marktsegmente im Durchschnitt um zwölf Prozent pro Jahr. Am meisten wuchs das Segment "Digitale Güter" mit rund 19 Prozent. Es hat mit einem Volumen von 1,2 Milliarden Euro 2013 einen Marktanteil von 14 Prozent.
Für die Erhebung der Umsätze wurden alle Betreiber der einzelnen Websites unter anderem zum Umsatz 2013 direkt befragt. Fehlende Umsatzangaben ergänzte Statista durch Recherchen und Modelle. Grundlage der Berechnung sind die Webseiten der einzelnen Anbieter. So wird der Google Konzern gleich dreimal in den Top 10 Unternehmen mit Google.de, Google play und YouTube gelistet.
Medienhäuser, die seit Jahren vom digitalen Wandel sprechen, können mit dieser Konkurrenz nur bedingt mithalten. Erst auf Position 20 ist mit Xing, einer Beteiligung von Hubert Burda Media, ein klassisches deutsches Medienunternehmen vertreten. Noch weiter hinter landen die Nachrichtenportale Bild.de (mit 46 Millionen Euro Umsatz an 33. Stelle), Spiegel Online (mit 30 Millionen Euro auf Position 50) und Focus Online (mit 14 Millionen Euro auf Position 87).  

Quelle: W&V

 

Autor/in:
Clemens Coudenhove
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