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Um das iBeacons-Service nutzen zu können, braucht es die Zustimmung des Handy-Teilnehmers über die Billa-App.

Billa bestückt elf Läden mit iBeacons

18.08.2015

Ab sofort können Billa-Kunden an insgesamt elf Standorten in Wien und Niederösterreich Shopping der neuen Generation erleben: Im Zuge eines Pilotprojekts bietet Billa als erste Supermarktkette Österreichs die Möglichkeit an, über das Smartphone via Billa-App Angebote und Informationen direkt beim Einkaufen in der Filiale zu erhalten.

Als erster Lebensmittelhändler des Landes startet Billa dieser Tage ein Pilotprojekt und bestückt elf seiner Filialen in Wien und Niederösterreich erstmals mit sogenannten iBeacons. Damit können in den Filialen relevante Nachrichten – wie etwa Preisaktionen im betreffenden Regal, das mit iBeacons ausgestattet ist – direkt auf die Smartphones der Kunden, deren Gerät mit Billa-App und Bluetooth ausgestattet sind, gesendet werden. „Als Innovationsführer im österreichischen Lebensmittelhandel ist es wichtig neue Lösungsansätze anzubieten, zu beobachten wie die Kunden auf neue Kommunikationsmittel reagieren und dann zu entscheiden, ob ein Roll-Out sinnvoll ist“, erläutert Billa-Vorstandssprecher Volker Hornsteiner.

Abgestimmte Inhalte und Aktionen
„Der größte Vorteil für unsere Kunden ist, dass sie wirklich relevante, lokale und zeitlich abgestimmte Inhalte und Aktionen direkt im Supermarkt erhalten“, so Billa-Vorstand Josef Siess über das Pilotprojekt. All jene Kunden, die an den Informationen interessiert sind, können diese in der Billa-App selbst freischalten. Konkret geht das ab sofort in den Wiener Filialen in der Brünnerstraße, am Rilkeplatz, am Neuen Markt, am Praterstern, in der Weyringergasse sowie am Kärntner Ring, in der Alser Straße, in der Karl-Tornaygasse und auf der Linken Wienzeile. In Niederösterreich wird das iBeachon-Pilotprojekt in den Filialen in der SCS in Vösendorf und in der Hondastraße in Wiener Neudorf getestet.

Sender mit speziellen Informationen
iBeacons sind kleine Sender, die über Bluetooth mit anderen Geräten verbunden werden. Diese sind für geschlossene Räume konzipiert, da sie nur einen Senderadius von einigen Metern haben. Im konkreten Fall werden die iBeacons nur mit Smartphones kommunizieren, auf denen die Billa-App installiert und Bluetooth aktiviert wurde. Um Informationen von Billa zugeschickt zu bekommen, müssen Kunden direkt in der App aktiv ihre Zustimmung dazu erteilen. Danach werden die entsprechenden Inhalte angezeigt, sobald man sich in der Nähe eines iBeacons befindet. Das können etwa Bons sein, der automatische Aufruf der Kundenkarte in der Billa-App an der Kassa, Infos zu Aktionen, Content wie Nachhaltigkeit oder andere Billa-Themen.

Was sind Beacons und wie funktionieren sie?
Diese „Signalfeuer“ (Übersetzung des Wortes Beacon) dienen als örtlicher Orientierungspunkt für ein mobiles Gerät bzw. eine entsprechende Applikation, die diese Informationen verarbeiten kann. Die Beacons senden über Bluetooth in regelmäßigen Intervallen (kann auch im Millisekunden-Bereich liegen) ein Signal. Auf Grund der Signalstärke kann das Gerät (z. B. ein Smartphone) nun feststellen, wie weit der Beacon entfernt ist – und das nicht nur, wenn die Applikation gerade am Smartphone geöffnet ist. Durch Kombination mehrerer Signale kann eine Verortung des Endgeräts erfolgen. In der Praxis kann ein Beacon auf eine Distanz von ca. 10 Metern „geortet“ werden. Dies sind funktional bedeutende Unterscheidungsfaktoren zur NFC-Technologie, welche nur in einem Bereich von wenigen Zentimetern und durch aktive Handlung des Users funktioniert. Somit können Beacons weiträumiger verteilt werden, trotzdem exakte Positionsinformationen ermitteln und ohne Zutun des Users Aktionen ansteuern (Quelle: evolaris.net).

 

Ursprünglich erschienen: Handelszeitung, 17.08.2015

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