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Raus aus der Sommerpause und rein ins Design Center. Laserhub präsentierte in Linz viele Neuerungen.

Neuerungen in der Blechbearbeitung

19.09.2019

Auf der Linzer „Schweissen 2019“ zeigte das Stuttgarter Startup Laserhub die neuen Funktionen und Service seiner Online-Plattform erstmals der Öffentlichkeit.

„Die Zertifizierung nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2015 ist für uns extrem wichtig, und wir sind stolz, dass wir die hohen Anforderungen auf Anhieb erfüllen konnten.“ Christoph Rößner, Laserhub-Gründer und Mitglied der Geschäftsleitung.

Die Online-Plattform von Laserhub, die seit kurzer Zeit auch in Österreich und Frankreich verfügbar ist, ermöglicht binnen weniger Sekunden eine intelligente Prüfung von individuellen Kundenaufträgen und deren Verknüpfung mit aktuell verfügbaren Fertigungsressourcen im Markt – sofortige Kalkulation und Preisstellung inklusive. Laserhub erlaubt es Unternehmen, ihre Aufträge für Laser- und Biegeteile mit wenigen Clicks auf einer Cloud-basierten Online-Plattform zu erteilen. Ein voll-automatisierter Prozess prüft die CAD-Zeichnungen auf Machbarkeit, kalkuliert Preise und identifiziert den passenden Produzenten. Somit übernimmt Laserhub auch die Lieferantenauswahl und das Lieferantenmanagement und sorgt dafür, dass die Bauteile zum Wunschtermin eintreffen.

„Die aktuelle wirtschaftliche Abkühlung macht es bei praktisch allen Unternehmen noch wichtiger Prozesse zu verschlanken, Ressourcen besser zu nutzen und die Vorteile der Digitalisierung tatsächlich zu nutzen“, erklärt Christoph Rößner, Geschäftsführer bei Laserhub. „Die positiven Rückmeldungen unsere treuen Kunden sowie das Feedback vieler Besucher auf der Fachmesse „Schweissen“ in Linz zeigen uns, dass wir hier mit Laserhub frühzeitig den richtigen Weg eingeschlagen haben. Mit unseren neuen Funktionen und Angeboten wollen wir den Beschaffungsprozess für Blechteile weiter vereinfachen und Ineffizienzen reduzieren.“

Firmenkonto und kaufmännisches Angebot

Mit dem neunen Laserhub-Firmenkonto, das Laserhub auf der „Schweissen“ in Linz vorgestellt hat, können Unternehmen den Beschaffungsprozess nun auch intern besser verwalten. Über das Firmenkonto können einzelne Mitarbeiter ihre Bestellungen, offene Angebote und weitere Informationen in einem Account mit ihren Kollegen firmenweit teilen.

Ebenfalls neu ist neben der eigentlichen Kalkulation die zusätzliche Erstellung von kaufmännischen Angeboten. Dazu müssen Kunden analog zum normalen Prozess lediglich ihre CAD-Dateien hochladen, die Fertigungsparameter angeben und das Angebot automatisiert berechnen lassen. Im Anschluss erhalten diese dann neben dem Sofortpreis auch ein kaufmännisches Angebot für Ihre Unterlagen.

Rahmenverträge für Serien

Auf großes Interesse stieß in Linz auch dieses neue Feature: Seit dem Spätsommer kann Laserhub auch Rahmenverträge für wiederkehrende Bestellungen in größeren Stückzahlen anbieten. Der Vorteil dabei: Durch einen Rahmenvertrag kann Laserhub den besten Preis für Serienbestellungen anbieten. Dazu ermittelt Laserhub das beste Angebot bei seinen auditierten und zertifizierten Produzenten aus dem umfangreichen und stetig wachsenden Netzwerk an Lieferanten aus Deutschland und Österreich. Durch die Rahmenverträge wird es für Unternehmen attraktiver, auch bei Großserien den Service von Laserhub zu nutzen. Die Plattform deckt damit laut eigenen Angaben das gesamte Spektrum von Prototypen über Einzelteile bis hin zu Klein- und Großserien ab.

Stammkundenbonus und Werkzeugnisse

Zu den weiteren Neuerungen, die das Tech-Startup vor wenigen Tagen vorgestellt hat, gehört das Angebot „Laserhub+“. Damit bietet das Unternehmen seinen aktivsten und treuesten Kunden besondere Vorteile an. Dazu gehören unter anderem günstigere Preise, zusätzliche Rabattierung von zwei Prozent für jede erfolgreiche Weiterempfehlung, ein standardmäßig früheres Abhol- bzw. Lieferdatum, einfachere Bestellungen sowie ein exklusiver Zugang zu neuen Funktionen.

Um diese Vorteile nutzen zu können, müssen Kunden innerhalb eines Monats entweder zehn Bestellungen über die Plattform tätigen oder 10.000 Euro dort umsetzen. Die Laserhub+-Mitgliedschaft gilt für sechs Monate. Setzt ein Kunde in diesem Zeitraum mehr als 45.000 Euro um, verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch.

Seit längerem bietet Laserhub seinen Kunden außerdem die Möglichkeit, zu jeder Bestellung eine Materialprüfung für die Lieferung metallischer Erzeugnisse hinzuzufügen. Diese kann in Form eines Werkszeugnisses 3.1 für jede einzelne Position einer Bestellung in der Kalkulation dazu gebucht werden. Neuerdings haben die Nutzer zudem die Möglichkeit, die Werkszeugnisse in ihrem Kundenkonto abzurufen und von dort herunterzuladen. 

Ab sofort Bolzenschweißen im Angebot

Zusätzlich zum bisherigen Angebot an Fertigungsverfahren, das Lasern, Biegen, Entgraten, Gewinde & Senkungen sowie Pulverbeschichten beinhaltet, wird die Bearbeitungspalette nun auch um Bolzenschweißen erweitert. Langfristiges Ziel von Laserhub ist, die komplette Wertschöpfungskette der Blechbearbeitung abzudecken.

Wichtiges Qualitätszertifikat

Abgesehen von den in Linz präsentierten neuen Angeboten ist das Stuttgarter Startup als erste automatisierte Plattform für Beschaffung und Auftragsmanagement nach der Qualitätsnorm EN ISO 9001:2015 zertifiziert. „Die Zertifizierung ist ein Nachweis für den Reifegrad, den wir knapp zwei Jahre nach unserem Launch erreicht haben“, erklärt Christoph Rößner, Gründer und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Laserhub GmbH. „Da zahlreiche Unternehmen ihre Blechteile nur bei auditierten Produzenten einkaufen dürfen, war diese Zertifizierung für uns extrem wichtig.“

Autor/in:
Redaktion Metall
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