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Auf der Handwerk in Wels stellte Christoph Scharinger (r.) gleich zwei Produktneuheiten von Kellner & Kunz vor.

Kellner & Kunz stellt digitale Lagerbewirtschaftung vor

14.03.2019

Wer bei Handwerkern an Sägespäne und funkensprühende Metallarbeiten denkt, sieht nur einen Ausschnitt. Auch diese Branche wird in ihren Arbeitsprozessen zusehends digitaler.

Die Kellner & Kunz AG beliefert über 26.000 Handwerkskunden in Österreich nicht nur mit Werkzeug und Schrauben, sogenannten C-Teilen, der Eigenmarke Reca. Der Trend geht vom Produktverkauf zu digitalen Dienstleistungen rund um die Lagerbewirtschaftung. „Ein immer größer werdender Anteil unseres Geschäftes sind digitale Dienstleistungssysteme für unsere Handwerkskunden“, sagt Christoph Scharinger, Leiter Division Handwerk der Kellner & Kunz AG. Auf der Messe Handwerk gab es deshalb gleich zwei Österreich-Premieren: „Wir stellen das erste digitale Materiallager in Form eines Regals für Handwerker mit dem Namen Reca Seco Matic vor. Der Handwerker kann das Regal in seinem Betrieb aufstellen und mittels Ultraschallmessung wird automatisch nachbestellt. Eine andere Novität ist der Reca Seco Direct Scan, mit dem der Handwerker die benötigten Produkte völlig autark bestellt. Der Scan kann gemietet werden. Damit wird der Materialbedarf erfasst und die Bestellung unmittelbar in die Wege geleitet bzw. die Rechnung verbucht.“

Seco steht für Service-Concept, innovative Dienstleistungsangebote, die der Großhändler Kellner & Kunz seinen Geschäftspartnern anbietet. Die digitalen Lager- und Bestellsysteme für Handwerker sollen wieder mehr Freiraum für Kernaufgaben schaffen. „Entscheidend ist, wie oft ein Handwerker sein Schraubensortiment abklären muss, ob die Bestellung rund um die Uhr möglich ist und Rechnungen einzeln oder gesammelt verbucht werden. Auf den ersten Blick Kleinigkeiten, die sich aber zeit- und kostenmäßig summieren. Wir helfen unseren Kunden die Beschaffungsprozesse zu optimieren.“

Original erschienen am 14.03.2019: Metall.
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