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Nachdem STM-Anlagen seit Jahren M2M-fähig sind, konzentriert sich das Unternehmen jetzt darauf, bietet das Unternehmen nun auch persönliche Beratung für seine Kunden an.

Intelligentes Schneiden

18.04.2019

Automatisierte Produktion. Mit Industrie 4.0 integrierten Wasserstrahl-Schneidsystemen erleichtert STM Herstellern den Einstieg in eine vollautomatisierte Produktion.

Die Digitalisierung stellt Unternehmen auch in der Fertigung vor enorme Herausforderungen. Viele haben sich das Thema „IIOT“ – Industrial Internet of Things – zwar auf die Fahnen geschrieben, doch ihnen fällt der Einstieg in die neue Welt schwer. STM möchte „IIOT“ nun mit einer Kombination aus Machine-to-Machine (M2M)-fähigen Hochleistungs-Systemen und ganzheitlicher Applikationsberatung den Einstieg auch für kleine und mittlere Betriebe zu ermöglichen. Nachdem STM-Anlagen bereits seit Jahren M2M-fähig sind, konzentriert sich das Unternehmen jetzt auch darauf, seinen Kunden mit einer persönlichen Beratung die Steine auf dem Weg in das „Industrial Internet of Things“ aus dem Weg zu räumen. Die Applikations-Ingenieure von STM sind nun darauf eingestellt, Kunden bei der Digitalisierung der Fertigung „an die Hand“ zu nehmen und interdisziplinär alle Möglichkeiten in puncto Datenaustausch und intelligente Datenverarbeitung auszuloten. Dazu werden die entscheidenden Parameter auf Basis von Effizienzstudien, Machbarkeits- sowie Kosten-/Nutzenanalysen erhoben, allen involvierten Abteilungen zugänglich gemacht und auf die Anlagenkonfiguration übertragen. So können künftig Faktoren wie Verschleiß, Energie- und Zeitaufwand automatisch antizipiert und optimiert werden. Das ist besonders effektiv, da STM die Zukunftsfähigkeit der Fertigung auch konstruktiv konsequent unterstützt. Dazu tragen die stromsparenden Antriebe und Führungen in Leichtbauweise ebenso bei wie energiesparende Komponenten wie LED-Beleuchtungen und eine hocheffiziente Stromversorgung. Beim Herzstück der Wasserstrahl-Schneidanlagen, der Hochdruckpumpe, sorgt das ideale Verhältnis zwischen KW-Anschlusswert zu Druck und Liter pro Minute zudem für minimalen Energiebedarf.

Viel zu bieten

Aber auch über den Energieaspekt hinaus ist Wasserstrahlschneiden eine ökonomisch sinnvolle und obendrein  noch überaus flexible Fertigungstechnik. In punkto Wirtschaftlichkeit überzeugt sie vor allem durch den hohen Automatisierungsgrad, minimale Werkzeugkosten sowie geringen Materialverlust. Die sonst übliche Nachbearbeitung durch thermische Verformung fällt vollständig weg. Der Wartungsbedarf ist ebenfalls gering, Probleme können meist per Fernwartung schnell und kostengünstig gelöst werden. Eine gute Logistik mit kurzen Transportwegen garantiert den reibungslosen Betrieb.
Ökologisch ist Wasserstrahlschneiden durch die Tatsache attraktiv, dass während des Betriebes weder Gase noch Staub entstehen. Das Brauchwasser und Dichtungen können zudem leicht recycelt, Reststoffe fachgerecht getrennt und entsorgt werden. Der Betrieb von STM-Anlagen ist dabei nicht nur benutzerfreundlich, sondern auch universell: Ohne Umrüstkosten können die verschiedensten Materialien geschnitten werden. Dabei ist Reinwasser- und Abrasivschneiden parallel möglich – unabhängig davon, ob 2-D, 3-D, Rohr- oder Roboterschneiden gewünscht ist.
Die Technologie überzeugt zudem per se durch einzigartige Präzision, geringe Schnittbreiten und beste Schnittkantenqualität. In einem Arbeitsgang sind beliebig komplexe und filigrane Schnittfolgen möglich  – und zwar ohne Aufhärtungen, Materialspannungen und thermische Veränderungen. Gekrönt werden Vorzüge der Wasserstrahl-Schneidtechnik durch die Verschleißfestigkeit der Anlagen. Dank der Tatsache, dass STM ausschließlich langfristig verfügbare Serienkomponenten einsetzt, haben die Anlagen quasi unbegrenzte Haltbarkeit und sind außerdem nach Bedarf aufrüstbar. Angesichts dieser attraktiven Rahmenbedingungen wundert es nicht, dass die Investition in Wasserstrahl-Schneidtechnik EU-weit sogar staatlich gefördert wird.
Original erschienen am 18.04.2019: Metall.
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