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Werner Lampert, Vordenker im Bereich nachhaltiger Produkte und Mitbegründer von "Zurück zum Ursprung" mit Günther Helm, Generaldirektor der Hofer KG

"Zurück zum Ursprung" feiert 10. Geburtstag

04.04.2016

Der Erfolg der Bio-Marke "Zurück zum Ursprung" von Hofer ist die Mehrdimensionalität: biologisch, nachhaltig und Regional. Alle Produkte stammen aus Österreich, die Transparenz und Rückverfolgbarkeit ist auf Hofers Homepage zu sehen.

„Der Anfang war hart“, beschreibt Günther Helm, Generaldirektor der Hofer KG die Entstehung der Marke „Zurück zum Ursprung“. Zu Beginn stand die Marke nur für Nachhaltigkeit, die Attribute Bio und Regionalität kamen schrittweise über die Jahre hinzu, ebenso wie die Entwicklung der Produktgruppen. Diese Mehrdimensionalität der Marke startete mit der Heumilch, ging über Brot, Obst und Gemüse oder eier. Heute umfasst „Zurück zum Ursprung“ 400 Produkte, 150 davon sind im Standrad-Sortiment aufgenommen. Einst startete man mit 11 Produkten. Die Kernwerte Regionalität, Transparenz und Tierschutz spielen in der gesamten Wertschöpfungskette die Hauptrolle. Das ist Bio von Hofer, das weiter geht.

Vorreiter bei nachhaltigem Bio-Angebot in Österreich

Mit Richtlinien zum Schutz von Umwelt, Natur, Regionen und Tier, die weit über die EU-Bio-Verordnung hinausgehen, und dem selbst auferlegten „Prüf Nach!“-Standard, wurde nachhaltige Geschichte geschrieben. Auf Basis der acht Grundwerte - Regionalität, Umweltschutz, Gentechnikfreiheit, Tierschutz und Tierwohl, Lebensmittelqualität, Transparenz sowie Fairness gegenüber Bauern und Konsumenten - wurde ein neues Zeitalter in der österreichischen Bio-Landschaft begonnen. Dies wird den Konsumenten seit 2015 auch durch das Prüfzeichen „Tierschutzgeprüft“ veranschaulicht, das auf allen tierischen Lebensmitteln von „Zurück zum Ursprung“ zu finden ist. „Der Erfolg von ‚Zurück zum Ursprung‘ spricht für sich. Denn seit zehn Jahren treten wir damit für Umweltschutz, weniger CO2, sauberes Wasser, blühende Landschaften, Tierwohl und ein faires Miteinander von Bauern, Kunden und Hofer ein“, erläutert Günther Helm. Seit Beginn der Berechnung wurden durch „Zurück zum Ursprung“-Produkte bereits 110.000 Tonnen CO2 und 75 Mio. m³ Wasser eingespart.

Heumilch – eine „Zurück zum Ursprung“-Erfolgsgeschichte

Milch hat mit einem jährlichen Konsum von 40 Mio. kg im Bio-Bereich einen besonderen Stellenwert. Sie ist laut Agrarmarkt Austria (AMA) das beliebteste biologische Produkt der Österreicher. „Gerade die Heumilch war in Österreich von immer größerem Bauernsterben betroffen. Der Verzicht auf Hochleistungsfutter und die mühsame Heuproduktion verlangen den Landwirten einiges ab“, erklärt Werner Lampert, Mitbegründer der Marke und Vordenker im Bereich nachhaltiger Landwirtschaft. Hofer zahlt für diese hohe Qualität aus heimischer Landwirtschaft seit jeher einen eigenen Zuschlag - derzeit über 50 % - und leistet  mit einer fixen Abnahme bis zum Jahr 2020 einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Heumilch in Österreich. „Die Ursprungs-Bauern haben dank dem Zuschlag wieder eine Perspektive, ihre nachhaltig geführte Landwirtschaft an die nächste Generation weiterzugeben“, begründet der Bio-Pionier die Steigerung der Heumilchbauern um 5 % auf 1400 in den vergangenen zwei Jahren.

Was bringt die Zukunft?

„Auch in Zukunft steht für ‚Zurück zum Ursprung‘ eine nachhaltige und faire Zusammenarbeit mit den Bauern im Mittelpunkt. Wir wollen uns vor allem beim Thema Nachhaltigkeit weiterhin verbessern und unsere Vorreiterrolle ausbauen. Die Schonung unserer Ressourcen sowie der Erhalt des Bodens und der Landwirtschaft für künftige Generationen ist unser zentrales Anliegen“, versichert Günther Helm.

Außerdem wird der Wunsch des Kunden nach transparenter Information zur Herkunft von Lebensmitteln noch größer werden. Kunden können sich darauf verlassen, dass Bio bei Hofer immer leistbar sein wird.

„Bestmögliche Preise anzubieten ist ein Grundsatz unserer Philosophie, der für alle Produkte gilt“, betont Günther Helm. „Die Produktpalette von ‚Zurück zum Ursprung‘ wird noch weiter ausgebaut. Ziel ist es im Bio-Bereich ebenso, das Hofer-typische ‚one stop shopping‘ anzubieten. Und natürlich werden wir die Qualität unserer Produkte, wo immer möglich, noch weiter steigern.

Original erschienen am 04.04.2016: Handelszeitung.
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