Direkt zum Inhalt
Der neue Handels-KV soll mehr Geld für Berufseinsteiger bringen

Sozialpartner einigen sich auf neues Gehaltssystem im Handel

19.07.2017

Ein neues Schema im Handels-Kollektivvertrag soll mehr Geld für Berufseinsteiger bringen, dafür aber insgesamt flachere Einkommenskurven. Vorgestellt wird es am 24. Juli.

Nach dreieinhalb Jahren haben sich die Sozialpartner auf ein neues Gehaltssystem für die Beschäftigten im Handel geeinigt. Kommenden Montag (24. Juli) wollen Wirtschaftskammer und Gewerkschaft in einer gemeinsamen Pressekonferenz über die Ergebnisse berichten.

Die Reform des komplexen Kollektivvertrags sieht „eine faire Verteilung des Lebenseinkommens, neue Bewertung von Qualifikationen und Berufsbildern sowie die Anpassung an die zu erwartenden strukturellen und arbeitsorganisatorischen Entwicklungen im Handelssektor“ vor, heißt es am Dienstag in der Einladung zum Pressegespräch.

Das Problem am Handels-Kollektivvertrag war die Palette an unüberschaubaren Beschäftigungsgruppen. Die Sozialpartner wollten eine Vereinfachung und KV-Entrümpelung erreichen. Eigentlich hätte das neue Gehaltsschema schon 2015 stehen sollen, doch beiden Seiten unterschätzen das Ausmaß. Das neue Schema soll mehr Geld für Berufseinsteiger bringen, dafür aber insgesamt flachere Einkommenskurven.

Original erschienen am 19.07.2017: Handelszeitung.
Werbung

Weiterführende Themen

Meinungen
16.09.2020

Hinter der Technik, die wir nutzen, stehen Unternehmen, die immer öfter ins geopolitische Kreuzfeuer geraten. Als Nutzer unterstützt man somit immer eine bestimmte Haltung – ob bewusst oder nicht ...

Freut sich besonders auf die Gesamtkomposition des Events: respACT-Geschäftsführerin Daniela Knieling.
Meldungen
14.09.2020

Der CSR-Tag hat sich in der heimischen Bewegung rund um verantwortungsvolles Wirtschaften als Jahreshighlight etabliert. Wir haben bei ...

Stories
14.09.2020

Amazon nützt sie, Google und Apple auch. Allerdings muss man kein Internetgigant sein, um diese sieben Erfolgsformeln anzuwenden.

Für Ronald ­Naderer, Geschäftsführer von FerRobotics, war klar: Der österreichische Markt ist zu klein, am Export führt kein Weg vorbei
Stories
14.09.2020

Mit seiner Expertise in der sensitiven Robotik ist FerRobotics weltweit gefragt. Warum Corona das Automationsunternehmen weniger hart als die Krise 2009 trifft, und wieso die Technologie niemandem ...

Meinungen
14.09.2020

Wie groß sind die Sicherheitsrisiken, wenn die Hersteller unserer Hard- und Software in China oder den USA sitzen, und gibt es ­Alternativen? Mit Sicherheit, man müsste nur wollen. 

Werbung