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89 Millionen Plastiksackerl wurden 2016 schon eingespart, aber auch die Papiertragtaschen sollen reduziert werden

Handel sparte 89 Millionen Plastiksackerl ein

02.03.2017

2016 wurden im Österreichischen Handel 89 Millionen Plastiksackerl eingespart. Der Verbrauch lag dadurch jährlich nur bei 30 Sackerl pro Einwohner. Österreich nimmt damit in Europa einen Spitzenplatz ein.

Auch wenn Österreich die EU-Ziele (90 Stück pro Person und Jahr bis 2020) zur Reduzierung von Plastiksackerln schon längst erfüllt, will der Handel mit der freiwilligen Vereinbarung einen noch größeren Beitrag für ein nachhaltiges Österreich leisten. Bei der Pressekonferenz zog Bundesminister Andrä Rupprechter, gemeinsam mit dem Handelsverband und allen teilnehmenden Handelsunternehmen, daher eine erste Zwischenbilanz über die freiwillige Vereinbarung, die im Juli 2016 in Kraft getreten ist.

„Anders als die gesetzliche Regelung soll mit der Initiative auch der Verbrauch von Papiertragetaschen reduziert werden, da diese eine ähnlichen ökologischen Fußabdruck aufweisen wie die zu recht verpönten Plastiksackerl. Deshalb, weg mit den Einwegtragetaschen, her mit mehr Nachhaltigkeit. Der Handelsverband hat die Initiative „Pfiat di Sackerl“ von Beginn an begleitet und fungiert nun als unabhängige Meldestelle und Bindeglied zwischen Ministerium und Händler. Wir sind stolz darauf, dass wir so gemeinsam im letzten Jahr 89 Mio. Sackerl einsparen konnten. Damit liegt der Verbrauch mittlerweile nur mehr bei 30 Sackerl pro Einwohner und Jahr - ein europäischer Topwert. Ebenfalls freut es mich, dass die Initiative mit C&A und Sutterlüty weiter gewachsen ist. Ich möchte alle österreichischen Unternehmen und Konsumenten dazu einladen, sich uns anzuschließen und diesen Weg mit uns weiter zu gehen“, zeigt sich Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes über die erste Zwischenbilanz erfreut.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Original erschienen am 02.03.2017: Handelszeitung.
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