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Mit der neuen Anlage können ab Frühjahr 2016 mehr als 800.000 Liter Mineralwasser pro Tag abgefüllt werden.

Coca-Cola Hellenic baut aus

03.11.2015

Coca-Cola Hellenic bekennt sich zum Standort Österreich. Nach der Errichtung des High-Tech-Produktionszentrums in Edelstal (Burgenland) mit einem Investitionsvolumen von 40 Millionen Euro, werden in den kommenden beiden Jahren weitere 25 Millionen Euro in den Ausbau investiert.

2013 hat Coca-Cola Hellenic auf dem Gelände der Römerquelle ein neues Produktions- und Logistikzentrum geschaffen, das den modernsten Anforderungen gerecht wird. „Nach zwei Jahren Vollbetrieb treffen wir in den kommenden Monaten alle notwendigen Vorkehrungen, um unser Wachstumspotenzial auch in Zukunft und vor allem langfristig abrufen zu können. Wir wollen den österreichischen Markt noch besser bedienen, sei es durch den neuen Markenauftritt unserer Römerquelle oder durch die erforderlichen Investitionen im Produktions- und Lagerbereich. Mit Edelstal haben wir den idealen Standort, um den heimischen Markt bestmöglich zu versorgen“, erklärt Susanne Lontzen, Public Affairs & Communications Director Coca-Cola Hellenic Österreich.

Rund 800.000 Liter Mineralwasser pro Tag

Im Vorjahr wurden deshalb 2,5 Millionen Euro in die Verbesserung der bestehenden Produktionslinien investiert. Für heuer ist die Errichtung einer neuen Glasanlage für die Römerquelle um ca. 12,5 Millionen Euro geplant. „Für die neue Abfüllanlage unserer Römerquelle-Glasflaschen sind auch Umbauarbeiten am Gebäude, der Infrastruktur und den bestehenden Verbindungen von der Flaschenwaschmaschine zur Linie und weiter zum Lager notwendig“, erläutert Lontzen die geplanten Maßnahmen. Dabei werden die bestehenden Anlagen in ein neues, angeschlossenes Gebäude verlegt, der Flaschensortierbereich wird an einen anderen Standort innerhalb des Gebäudes verlagert. So kann die neue Anlage parallel zur bestehenden Linie errichtet werden, die Verlagerung der Produktion erfolgt erst nach Abschluss aller Tests und Einschulungen. „Durch diesen Prozess wird sichergestellt, dass es zu keinen Lieferengpässen kommen kann“, ergänzt Lontzen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2016 geplant. Die Daten der geplanten Linie sind beeindruckend: Mit 45.000 Flaschen pro Stunde zählt die neue Anlage zu den schnellsten Linien und arbeitet dabei ausgesprochen energieeffizient.

Automatisiertes Lager für den Kapazitätsausbau

Im kommenden Jahr werden weitere 10 Millionen Euro in den Standort Edelstal investiert. Da das Lager bereits an seine Kapazitätsgrenze gestoßen ist, werden durch den Umbau auf ein automatisiertes Lager die benötigten Flächen sichergestellt. Insgesamt kann so die Gesamtkapazität von 35.000 auf 45.000 Paletten-Stellplätze erhöht werden. „Das Projekt wird derzeit von unserem Team vorbereitet und soll in zwei Phasen umgesetzt werden. Nach dem generellen Umbau bis Ende Mai können wir ab November 2016 die Gesamtkapazitäten nutzen. Sowohl die Installation der neuen Glasanlage und der Umbau des Lagers bei vollem Betrieb umzusetzen ist eine große Herausforderung, doch ich bin mir sicher, unsere Projektteams werden alles professionell abwickeln“, blickt Lontzen zuversichtlich auf die künftigen Maßnahmen.

Original erschienen am 03.11.2015: Handelszeitung.
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