Direkt zum Inhalt
Florian Fehr (Viessmann Digital) mit Viessmann-Österreich-Geschäftsführer Peter Huber und Reinhard Thurmaier (Prokurist und Großkessel-Experte) in Berlin.

Die digitale Zukunft beginnt jetzt

05.07.2018

Mitten im Herzen von Berlin – in der Friedrichstraße – setzt sich Viessmann mit dem Thema Digitalisierung auseinander. Das Motto lautet „Raus aus dem Keller, hinein in die Lebensräume“, wie es Florian Fehr von der Viessmann Digital GmbH betont. Die Erkenntnisse von ihm und seinem zehnköpfigem Team werden auch in Österreich umgesetzt.

Nach einem Rundgang durch die beiden Viessmann Werke in Berlin, wo Mittel- und Großheizkessel hergestellt werden, ist der Besucher ganz auf die traditionelle Welt des Heizungsbaus eingestellt. Hier gibt es Produkte zum Angreifen und zum Herzeigen für die Endkunden.
Ganz anders bei Viessmann Digital, wo man meint, die Welt der Start-ups zu betreten. Mitten im quirligen Zentrum von Berlin auf einer Etage eines Hauses in der Friedrichstraße sitzen 50 junge Leute und beschäftigen sich mit der Zukunft. Florian Fehr begrüßt seine Gäste aus Österreich herzlich mit Kaffee und Wasser. Er hat einen spannenden Vortrag vorbereitet, bei dem einem – zumindest wenn man aus der klassischen Installationsbranche kommt – zeitweise der Kopf schwirrt. Es sind die unzähligen englischen Begriffe wie „user centric development“ oder „Storytelling“, die sich von der bisherigen Fachsprache abheben.

Digitalisierung unterstützt Installateure

Und doch wird bald klar, dass die digitale Zukunft, die Fehr und sein Team erarbeiten, auch den Installateuren die Arbeit erleichtern und ihnen längere Kundenbindung bringen soll. „Wir wollen raus aus dem Keller und hinein in die Lebensräume der Menschen. Eine Heizung wird nur 1,4 Mal im Leben getauscht, aber Service und Wartung benötigt man öfters“, weiß Florian Fehr. Damit begibt sich Viessmann aber auch erstmals in seiner über 100-jährigen Geschichte in den Endkunden-Bereich. Im Raum Berlin läuft bis Jahresende das virtuelle Projekt „Cary“. In Zukunft könnte Viessmann hier alles rund um das Gebäude anbieten – von der Planung im Vorfeld bis hin zu BIM und Wartung. Dadurch wird auch der Installateur nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil: Er wird schon bei der Anbotslegung unterstützt. Im Idealfall kann er die Wartung des Heizkessels vornehmen, wenn keiner Zuhause ist.

Online Manager gesucht

Auch in Österreich nutzt man die Erkenntnisse der deutschen Kollegen. Viessmann-Österreich-Geschäftsführer Peter Huber ist laufend im Austausch mit Berlin, um sich auf die digitalen Möglichkeiten vorzubereiten. „Wir suchen gerade einen Online Manager, um alles gut umsetzen zu können“, so Huber.

Autor/in:
Bettina Kreuter
Original erschienen am 05.07.2018: Gebäude Installation.
Werbung

Weiterführende Themen

„Derzeit ist das Geschäft einigermaßen stabil. Da wir hauptsächlich im Nichtwohnungsbau unterwegs sind, müssen wir einfach abwarten, wie sich der Markt 2021 entwickelt“, sagt der neue Hueck-Geschäftsführer Wolfgang Thür.
Aktuelles
11.09.2020

Im Gespräch mit METALL erzählt der neue Hueck-Geschäftsführer Wolfgang Thür über seinen Start in Krisenzeiten, den künftigen Wachstumskurs des Aluminiumprofil-Herstellers und die derzeitigen ...

v.l.n.r.: Juliana Wolfsberger und Sabine Ruso
Industrie
02.09.2020

Sabine Ruso, langjähriges Mitglied des Almdudler-Teams, avancierte zu Jahresbeginn zur Leiterin des Bereichs „Personalmanagement und Digitale Transformation“. Seit Mitte Juli 2020 verstärkt ...

Hotellerie
02.09.2020

Uli Pillau, gelernter Hotelier und Gründer einer offenen Software-Plattform in der Cloud für die Hotellerie (apaleo), empfiehlt ein komplettes Umdenken der Business-Hotelbranche: Auslastungen von ...

Parktplatzbewirtschaftung mit der Campa-Säule
Tourismus
02.09.2020

Immer mehr Urlauber nutzen ein Wohnmobil. Damit lösen sie für sich das Abstandsproblem in Coronazeiten, sparen Hotelkosten und bleiben flexibel. Das führt dazu, dass Campingplätze an ihr Limit ...

Die Motel One-App wurde komplett neu gestaltet.
Hotellerie
01.09.2020

Die Budget Design-Hotelgruppe hat die hauseigene Gäste-App komplett umgebaut und macht die Anwendung zum digitalen Reisebegleiter für die Tasche. 

Werbung