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v.li. oben: Gertraud Leimüller, Isabella Dschulnigg-Geissler, Ambros Gasser, Petra Nocker-Schwarzenbacher.

Umfrage der Woche: Was wird die Digitalisierung bringen?

27.09.2017

Wir haben uns umgehört, diesmal im Rahmen einer Podiumsdiskussion: Gertraud Leimüller, Isabella Dschulnigg-Geissler, Ambros Gasser, Petra Nocker-Schwarzenbacher.

Gertraud Leimüller, Geschäftsführerin von Winnovation
„Kunden werden anspruchsvoller. Wir alle erwarten uns als Kunden eine viel differenziertere, diffizilere Leistung als in der Vergangenheit. Die Datenwirtschaft steht im Zen-
trum. Open Innovation ist ein The-ma. Wir müssen dabei die Grenzen der Innovation geschickt überschreiten. Innovation wird permanent stattfinden müssen, und die Services werden dabei individueller und verschwimmen an der Grenze zwischen analoger und digitaler Welt.“

Isabella Dschulnigg-Geissler, Geschäftsführerin Saalbacher Hof
„Was in zehn Jahren sein wird, kann man sich nur schwer ausmalen. Wir schauen, dass wir immer den Status quo hinterfragen, um so immer Antworten auf die laufenden Fragen zu finden. Unser Betrieb ist ein Netzwerk aus Mitarbeitern. Unsere flache Hierarchieform hilft uns dabei. Mitarbeiter müssen gut ausgebildet und motiviert sein. Wir denken daran, ein mitarbeitergeführtes Unternehmen zu werden. Ich gebe die Richtung vor, und die Mitarbeiter tun.“

Ambros Gasser, Gründer von WeDesignTrips GmbH
„Wir müssen die Chancen der Digitalisierung nützen. Nicht nur um Daten zu sammeln, sondern auch damit wir automatisierte Entscheidungen treffen können. Wir verbinden Reisende direkt mit lokalen Anbietern. Dadurch erspart man sich das Reisebüro. Da geht es darum, die richtige Reise für den richtigen Reisenden zu finden. Daneben wollen wir die typisch menschlichen Fähigkeiten von Intuition und Wertschätzung steigern.“

Petra Nocker-Schwarzenbacher, Brückenwirt in St. Johann im Pongau
„Wir sind ein traditionelles Haus. Vom heutigen Standpunkt aus gesehen, ist es wichtig, digitale Kompetenz aufzubauen. Wir wollen up-to-date sein, ohne auf jeden Trend aufspringen zu müssen. Man muss die Kirche auch im Dorf lassen. Für uns KMUs ist Digitalisierung zwar ein Schlagwort, wir müssen aber als ganzes Unternehmen gut aufgestellt sein. Wir werden mitgehen und schauen, dass wir mit den Mitarbeitern den richtigen Weg finden.“

Autor/in:
Daniel Nutz
Original erschienen am 27.09.2017: Gast.
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