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Der Umstieg auf umweltfreundlicheres Heizen machte sich im Hotel Donauschlinge bezahlt.

Sparen durch Umweltschutz

27.11.2018

Kaum investieren und dennoch einen Beitrag für die Umwelt leisten? Wie das geht, zeigt ein Hotel in Oberösterreich vor.

Der Wandel in der Einstellung zur Energiewende und der steigende Heizölpreis bewegen immer mehr Gewerbe- und Gastronomiebetriebe, auf fossile Energieträger zu verzichten. Ein Beispiel ist das Hotel Donauschlinge in Schlögen (OÖ), das jetzt sein Heizsystem komplett erneuert hat. In Kooperation mit dem Pelletsheizungserzeuger „Ökofen“ wurde von Hotel-Eigentümerin Eva Gugler die Umstellung auf eine moderne Pelletsheizlösung fast ohne Investition und Aufwand realisiert. Das wurde durch einen Wärmeliefervertrag möglich, durch den das Vier-Sterne-Hotel an der Touristenattraktion Schlögener Schlinge mit einer großen 400 kW-Pelletsheizanlage samt umfassendem Servicepaket ausgestattet wurde. 

Durch den Einbau der neuen Pelletsheizanlage werden jährlich 350 Tonnen CO2 eingespart, vermeldet das Hotel. Bis vor kurzem wurde das Riverresort mit seinen 90 Zimmern und Platz für bis zu 200 Gäste von zwei Ölkesseln beheizt. Um den Wärmebedarf des Hotels zu decken, wurden jährlich 100.000 Liter importiertes Heizöl benötigt, damit gelangten jedes Jahr 350 Tonnen CO2 in die Atmosphäre. 

Pelletspreis ist seit zehn Jahren stabil

Nun freut man sich, auf 100 Prozent erneuerbare Energie umgestiegen zu sein und einen wichtigen Beitrag für die Umwelt und die nachkommenden Generationen leisten zu können. Und auch nicht unwichtig: Von den Hotelgästen komme ebenfalls positive Resonanz, dass der grüne Gedanke umgesetzt wird. Deren Ökobewusstsein steige, sagt Eva Gugler. 
Die Preise für Strom, Gas und Heizöl schnellen derzeit in die Höhe. Die Kosten für Pellets sind seit zehn Jahren konstant. Zusätzlich zum stabilen Preisniveau der Holzpresslinge bieten Bund und Länder optimale Förderungen für einen Umstieg.  Hier gehts zu Beratung.

Original erschienen am 27.11.2018: Gast.
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