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Lehrlingspaket beschlossen

21.03.2017

Für die rund 200.000 Beschäftigten in der Gastronomie gibt es nicht nur ab dem kommenden Jahr einen Mindestlohn von 1.500 Euro brutto, der Nachwuchs soll sich auch richtig benehmen lernen. Im Rahmen des Lehrlingspaketes der Sozialpartner soll es künftig den Lehrinhalt „Professional Behaviour“ geben. Ebenfalls neu ist der Gegenstand „Interkulturelle Kompetenz“.

Weiters wurde im Lehrlingspaket für die Gastronomie und Hotellerie eine andere Aufteilung der 1.260 Stunden Berufsschulzeit vereinbart. Nunmehr sollen mehr Schulstunden zu Beginn und weniger zu Ende der Lehre stattfinden, teilten die Arbeitgebervertreter am Montag in einer Aussendung mit. Im Rahmen des Begutachterverfahrens können noch Adaptierungen im Fachunterrichtsbereich der Berufsschulrahmenlehrpläne nach Input von Ausbildungsexperten erfolgen. Das BIldungsministerium hat zugesichert, dass die nötigen Überarbeitungen der Lehrpläne im Sinne der Gastronomie in jedem Fall kurzfristig erfolgen. "Mit diesem Abkommen ist ein sinnvoller Schritt in eine neue Tourismuslehrlingsausbildung getan", betont Gerold Royda, Ausbildungsexperte dre beiden WKÖ-Fachverbände.

Original erschienen am 21.03.2017: Gast.
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