Direkt zum Inhalt

Her mit der Digitalisierungs-Million!

27.06.2019

Bis 20. 9. können sich Betriebe um bis zu 200.000 Euro Förderung vom BMNT bewerben.

Im Aktionsplan des Plan T steht es drin: Die Digitalisierung muss vorangetrieben werden, weil sich hier für den Tourismus neue Chancen ergeben. Deshalb setzt der neueste Fördercall des BMNT und des Europäischen Fonds für ländliche Entwicklung genau hier an. Konzeptionell sind auch die Österreich Werbung und die ÖHT mit im Boot. 

„Wir wollen Hotels, Tourismusverbände und andere touristische Betriebe dabei unterstützen, Angebote vor Ort mithilfe der Digitalisierung zu entwickeln, die große Plattformen nicht anbieten können“, sagt Wolfgang Kleemann, Generaldirektor der ÖHT. Es gehe dabei um Kooperationen auf operativer Ebene, beteiligt können ganz unterschiedliche Betriebe entlang der Wertschöpfungskette sein. Die Angebote müssen gebündelt buchbar sein, zum Beispiel als Kombination von Beherbergung, Kulinarik und Aktivitäten. Bei der Verfügbarkeit, Organisation, Buchbarkeit und Abrechnung kann die Digitalisierung helfen. „Man könnte das Handwerk mit einbinden, die alten Berufsbilder lösen sich auf, es entstehen auch neue Zielgruppen“, sagt Reinhard Lanner, Chief Digital Officer der ÖW. „Auf Dauer wird der das Geschäft machen, der auf Knopfdruck das umfassendste Angebot zur Verfügung stellen wird“, sagt Kleemann. „Auch die letzte Meile bei der Anreise könnte ein dankbares Thema für unseren Call sein.“

Konkrete Kooperationen

Einreichen können bestehende Kooperationen oder „Spontangruppierungen“. Es sollen allerdings keine „reinen Beraterprojekte“ gefördert werden, es geht nicht um Konzepte, sondern um konkrete innovative Projekte „mit Vorbildcharakter“, die sich wirtschaftlich umsetzen lassen. Die formalen Anforderungen sind „niederschwellig“: Antrag ausfüllen, Idee anschaulich beschreiben, Finanzierung darstellen.

Eine Fachjury wird über die Anträge entscheiden, die Kooperationspartner können dann ihre Projekte auch persönlich vorstellen. Hilfe gibt’s auf der Website der ÖHT, die Landesförderstellen bieten ein Coaching an, bei technischen Fragen zur Digitalisierung steht ÖW-Experte Lanner zur Verfügung (reinhard.lanner@austria.info).    

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Original erschienen am 27.06.2019: Gast.
Werbung

Weiterführende Themen

Nach dem Abgang von Mike Bucher hat Johann Marchner Anfang März die ­G­eschäftsführung von Wienerberger ­Österreich übernommen. Zuvor war der ­Baustoffexperte bereits als Geschäftsführer ­Vertrieb bei dem Ziegelproduzenten tätig.
Aktuelles
16.06.2020

Warum die ewige Diskussion um den richtigen Baustoff nicht seines ist und welche Rolle Vorfertigung und Digitalisierung künftig bei Wienerberger spielen werden – der neue Österreich- ...

Buchtipp
03.06.2020

Die Schattenseiten der Digitalisierung

Der holländische Investigativjournalist Huib Modderkolk wollte es genau wissen – und hat Sicherheitsexperten, Hacker ...

Fertigungsrelevante Daten per Smartphone abrufen und dadurch die Produktivität der Schweißanlagen im Blick behalten.
Schweissen
28.05.2020

Kosten, Performance, Dokumentation: Einstieg in die digital vernetzte Schweißwelt mit „Lorch Connect“.

Die Freiheit der Gedanken ist Thema bei Soho in Ottakring 2020.
Gastronomie
28.05.2020

Das Kunstfestival Soho in Ottakring findet coronabedingt heuer nur online statt. Eine Idee, von der man sich womöglich etwas abschauen kann. 

Handel
27.05.2020

Billa setzt in enger Partnerschaft mit der österreichischen Landwirtschaft schon seit vielen Jahren auf höchstmögliche Regionalität: In wesentlichen Sortimenten finden BILLA-Kunden/innen jetzt ...

Werbung