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Brennstoffzellentechnologie, erklärt an einem PKW-Motor.

FlixBus setzt auf Wasserstoff

05.09.2019

Das  international tätige Unternehmen FlixBus will seine Busse künftig mit CO2-neutraler Brennstofftechnologie antreiben.

Die grünen FlixBusse haben sich innerhalb weniger Jahre zum festen Bestandteil des Straßenbildes in Europa und den USA entwickelt. Sie verbinden Destinationen quer durch Europa und befördern Personen in rund 30 Ländern. Auf gewissen Strecken hat sich FlixBus als Alternative zum klimaschädlichen Flugverkehr etabliert. Im Marketing gibt sich FlixBus darum als extrem umweltfreundliches Unternehmen, was jedoch einem Realitätscheck nicht ganz standhält. Gegenüber der Bahn weisen Busreisen in Österreich laut dem Verkehrsclub Österreich (VCÖ) höhere Emissionen aus. Das könnte sich aber in Zukunft ändern. 

Gemeinsam mit dem weltweit tätigen Technologiespezialisten Freudenberg Sealing Technologies will man Reisebusse mit Brennstoffzellenantrieb auf die Straße bringen. Einen genauen Zeitplan gibt es aber nicht. 

Strengere Richtwerte

Vor dem Hintergrund immer schärferer CO2-Grenzwerte unterstützt Freudenberg Sealing Technologies seit Jahrzehnten die Hersteller von PKW und Nutzfahrzeugen dabei, mit dichtungstechnischen Innovationen Verbrauch und Emissionen von Verbrennungsmotoren zu senken. Freudenberg arbeitet bereits seit den 1990er-Jahren an Komponenten für Brennstoffzellen. Die auf Wasserstoffverbrennung basierende Technologie ist gegenüber E-Fahrzeugen mit Akkus allerdings ins Hintertreffen geraten. Realistisch ist ein breiter Einsatz nur bei schweren Fahrzeugen und Reisebussen. 

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Original erschienen am 05.09.2019: Gast.
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