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Klein, fein, romantisch: Das Almtal soll touristisch wachgeküsst werden. Potenzial ist dafür ausreichend vorhanden.

Eine Region positioniert sich

12.11.2015

Das Almtal wird unter Gästen immer noch als Geheimtipp gehandelt. Jetzt will man sein Profil schärfen, im Fokus steht dabei das Thema „Kulinarik“ 

V. l.: Martin Jaksch, Jochen Neustifter, Karl Wrenkh, TV-Koch Mike Süsser
Gemeinsam verarbeitet: Turopolje-Schwein aus dem Almtal

So eine wunderschöne Gegend, und noch so viel Potenzial: Das Almtal ist eine Gegend, die begnadet ist. Nur weil aber eine gute Substanz vorhanden ist, heißt das nicht, dass man nichts mehr machen muss. Tourismus ist kein Selbstläufer. Das wissen  jene Hoteliers, Wirte, Lebensmittelproduzenten und -verarbeiter, die unter dem Label „Schmecktakuläres Almtal“ gemeinsam am Profil der Region feilen.

Viele Köche, guter Brei

Eines der Aushängeschilder des Almtals ist Mike Süsser. Der Fernsehkoch präsentierte gemeinsam mit anderen Vertretern des „Schmecktakulären Almtals“ im Wiener Kochsalon Wrenkh, was die Region kulinarisch zu bieten hat. Mit dabei u. a. Haubenkoch Jochen Neustifter  aus Vorchdorf („Jo’s Restaurant“), Gastronom Christian „Jagersimmerl“ Bergbaur, der Spiritus rector des Zusammenschlusses,  Stefan Schimpl (GF TVB Almtal), Andreas Pangerl, der mit seiner Agentur seit Jahren die Positionierungs- , Marketing- und Kreativprozesse der Region leitet, und Martin Jaksch (Gut Kronegg). Gemeinsam mit Journalisten wurden aus Zutaten, die fast ausschließlich aus der Region stammen, ein dreigängiges Menü (siehe Fotos rechts) gekocht – nur der Estragon, den mussten sie importieren. 
Stefan Schimpl, GF des TVB Almtal, sieht die Zukunft positiv – auch wenn er weiß, dass sich die Region unter ihrem Wert schlägt. Er erhofft sich in den nächsten Jahren eine rund zehnprozentige Steigerung der Gästezahlen. Die Zusammenarbeit mit dem OÖ-Tourismus bewertet er als gut, aber: „Wir müssen uns zu einzelnen Themen noch profilieren und diese mit guten, buchbaren Produkten für den Markt greifbar machen.“

Autor/in:
Alexander Grübling
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