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Österreichs größter Konzern

03.02.1960

Erdöl war der wichtigste Schmierstoff für den Konjunkturmotor der Wirtschaftswunderjahre.

1956 entsteht aus der Sowjetischen Mineralölverwaltung SMV die ÖMV als Mineralöl-, Erdgas- und Chemiekonzern. 1960 wird die Raffinerie Schwechat bei Wien in Betrieb genommen, die heute mit einer Jahres-Verarbeitungskapazität von 9,6 Millionen Tonnen Rohöl zu den größten Raffinerien Europas gehört. Das Rohöl wird aus heimischen Lagerstätten sowie über die Adria-Wien-Pipeline nach Schwechat transportiert. 1987 werden 15 Prozent der ÖMV privatisiert – es ist der erste Börsengang eines verstaatlichten Unternehmens in Österreich. 1990 nimmt die erste ÖMV-Tankstelle ihren Betrieb in Österreich auf. Ende 1994 ist die ÖMV mehrheitlich privatisiert. Da der Umlaut „Ö“ in vielen Sprachen nicht üblich ist, wird der Konzernname in „OMV“ geändert. Mit einem Jahresumsatz von rund 18 Mrd. Euro (2009) ist die OMV das größte Unternehmen Österreichs.

Autor/in:
Redaktion Erfolgsgeschichte
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