Direkt zum Inhalt

Knapp vor dem Verhungern

20.12.1945

„Ich kann euch zu Weihnachten nichts geben. Ich kann euch für den Christbaum, wenn ihr überhaupt einen habt, keine Kerzen geben. Kein Stück Brot, keine Kohle zum Heizen, kein Glas zum Einschneiden.

Wir haben nichts. Ich kann euch nur bitten: Glaubt an dieses Österreich!“ Das sagte Bundeskanzler Figl in seiner Weihnachtsrede 1945. Die Besatzungsmächte gaben Lebensmittelkarten aus (Bild), und in der Bevölkerung setzte ein reger Tauschhandel ein, wobei oft teure, über den Krieg gerettete Kostbarkeiten gegen eine kleine Menge an Lebensmitteln den Besitzer wechselten.

Autor/in:
Redaktion Erfolgsgeschichte
Werbung

Weiterführende Themen

Wirtschaftsgeschichte
06.07.2015

Reden wir über die Zukunft. Trendforscher Sven Gábor Jánszky weiß zwar nicht, ob Österreich Fußballeuropameister wird. Dafür hat er ein klares Bild vom Einfluss der Digitalisierung auf bestehende ...

Wirtschaftsgeschichte
10.03.2015

Hans Peter Haselsteiner erklärt, wie er die richtigen Geschäftspartner findet, wieso ihm sein soziales Engagement ein wenig unangenehm ist und warum wir keine bessere Politik verdienen.  

Interviews
17.07.2014

Walter Ruck ist der neue Präsident der Wiener Wirtschaftskammer. Der WIRTSCHAFT gab er sein erstes Interview.

Wirtschaftsgeschichte
30.08.2012

Die Bildungskarenz wird immer populärer. Eine angedachte Bildungsteilzeit soll für Unternehmer wie Arbeitnehmer nun mehr Flexibilität bringen. Wie das aussehen soll, haben wir bei AMS-Chef ...

Werbung