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Darf man nur am Wahltag seine Meinung sagen?

09.06.1951

Zwischen den Wahlterminen spielt die Stellungnahme zu aktuellen Problemen eine größere Rolle als das Bekenntnis zu einer Partei

Die "Wirtschaft" lässt ihre Leser abstimmen

Nach Wahlen pflegt immer ein großes Rätselraten zu beginnen. Vor allem die Parteien, die Stimmeneinbußen erlitten haben, fragen sich nach den Gründen, welche die Wähler bewogen haben, gegen sie zu stimmen. So notwendig eine solche Gewissenserforschung auch ist, so unbefriedigend ist ein Zustand, bei dem die Meinung der Bevölkerung nur an Wahltagen zum Ausdruck kommen kann. Denn einerseits liegen zwischen den Wahltagen Jahre, in denen so manches geschehen kann, was selbst die einsichtigste Partei im nachhinein nicht wieder gutzumachen vermag, und andererseits geht aus einem Wahlergebnis immer nur die Zahl der Unzufriedenen hervor.

Autor/in:
Redaktion.DieWirtschaft
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