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Alle Gewinner des Science-Clip-Kurzvideowettbewerbs mit den Moderatoren und Referenten.

Preisverleihung des Video-Wettbewerbs „Unter Strom“

13.11.2015

 „Mach ein Video zum Thema Unter Strom“ hieß es bereits zum dritten Mal. Die Plattform Science-Clip, eine Initiative vom OVE, vergab Preise an besonders gute Wissenschafts-Kurzvideos.

Sieger der Untestufe waren Daniela Brunner, Marlene Fritz, Victoria Kunst, Katharina Orovits, Hanna Rattensperger und Selina Schneider (BG/BRG Korneuburg).
Sieger in der Oberstufe waren Christoph Iby, Sophie Hüttenbrenner und Michelle Zöttl (BG/BRG Leoben 1).

Produziere ein kreatives, allgemeinverständliches und wissenschaftliches Video zum Thema "Unter Strom" war die Aufgabenstellung für Schülerinnen und Schüler der Ober- und Unterstufe. Am 12.November fand an der TU Wien, im Hörsaal EI10 eingebettet in eine buntes Programm die Preisverleihung statt.

Die Jury unter dem Vorsitz von Physiker und „TM Wissen“-Moderator André Lampe zeichneten Gewinner und Zweitplatzierte – aus Unter- und Oberstufe – aus. Bei den Schülern und Schülerinnen I der Unterstufe schaffte es auf den 1. Platz das Video „Hochspannung“ von Daniela Brunner, Marlene Fritz, Victoria Kunst, Katharina Orovits, Hanna Rattensperger und Selina Schneider (BG/BRG Korneuburg). Den zweiten Platz erhielt das Video „Menschen statisch aufladen“ von Tamara Bogicevic, Ana-Maria Dominkovic, Sara Müllner und Karoline Tretner (BG/BRG Pichelmayergasse).

In der Oberstufe siegte das Video „Physics Freaks²“ von Christoph Iby, Sophie Hüttenbrenner und Michelle Zöttl (BG/BRG Leoben 1) in denen die Lehrer die Hauptrolle spielten. Zweitplatzierte wurden Jonathan Krebs und Jan Schweiger (BG/BRG Pichelmayergasse) mit ihrem Video „Die Teslaspule“.

Den Sonderpreis erhielt Magister Ivan Poropat von der BG/BRG Pichelmayergasse als die Schule mit den meisten Videoeinreichungen.

Alle Videos sind ab dem 13. November 2015, 13 Uhr hier abrufbar.

Cybercrime und Cyberwar

Einen Vortrag der Extraklasse gab es direkt vor der Preisverleihung. Helmut Leopold, er forscht am AIT und leitet den Bereich Safety und Security, sprach zu: Zukünftige Stromnetze brauchen moderne Cyber-Attack Information Systeme. Er begann mit ICT-Plattformen als kritische Infrastrukturen, warf im Themenumfeld des Internet of Things (IoT) die Frage auf, wie wir mit einer dermaßen großen Vernetzung leben können und wie wir Bedrohungen von außen, etwa von Hackern oder Viren, begegnen können. 420.000 neue Viren erblicken täglich das Licht der Welt, daher sei es elementar wichtig, stets seine Firewall zu aktualisieren und sichere Passwörter zu vergeben. Leopold stellte vor, wie einfach es ist, fremden Menschen, die ihre Webcam nur rudimentär geschützt haben, ins Wohnzimmer oder die Firmenräume zu schauen

 Seine Ausführungen reichten von Cyber-Crime und -War bis hin zu Betriebsspionage und –Sabotage sowie klassischer Erpressung, Cryptolockern und Content-Download-Szenarien – er geizte nicht mit Beispielen, die verdeutlichten, welche Tragweite solche Eingriffe haben. Ein der Aufgaben des AITs sei, so betonte Leopold, das Bewusstsein für diese Thematik „Wie kann ich mich schützen“ zu stärken.

Das Rahmenprogramm umfasste mathematische Spiele zum Beispiel, dass die Zahl 2016 durch alle Zahlen von eins bis neun, ausgenommen der fünf teilbar sei. André Lampe veranstalte dazu ein kleine Rechenspiel: „Denkt Euch eine Zahl zwischen ein und neun aus. Nehmt die Zahl und multipliziert sie mit neun. Dann bildet ihr die Quersumme und subtrahiert sie mit fünf. Vergebt Buchstaben für die Zahlen; also „A“ für eins, „B“ für zwei und so weiter. Definiert den Buchstaben der errechneten Zahl und nennt mir damit ein Land, das an Österreich grenzt und eine Frucht, die mit diesem Buchstaben beginnt.“ Lampes Lösung war: Deutschland und Dattel, wobei er aber auch Dosenpfirsich hätte gelten lassen.

Großer Begeisterung erfreuten sich die praktischen Experimente von Bernhard Weingartner, der als Physiker an der TU Wien beschäftigt ist. Anhand der Brennbarkeit von Diesel erklärte er, was eigentlich das Prinzip des TDIs ausmacht und wie gut Benzin – beide zum Transport in Plastikapfelsaftflaschen abgefüllt!!! eigentlich brennt.

Weil Forschung fasziniert

Die Onlineplattform Science-Clip gibt durch kurze ansprechende Wissenschafts-Webvideos und direktem Kontakt mit ExpertInnen die Begeisterung von ForscherInnen für ihre Fachgebiete an Schülerinnen und Schüler weiter.

Science-Clip gibt Einblick in den spannenden Alltag von ForscherInnen und ihre aktuellen Forschungsthemen, liefert einfache Antworten auf komplexe Fragen und beleuchtet auch die menschliche Seite der Forschung. So wird Begeisterung an Naturwissenschaften und Technik geweckt. Die Plattform ist ein Projekt des OVVE Österreichscher Verband für Elektrotechnik und steht dank Unterstützung von Sponsorfirmen kostenlos zur Verfügung.

Unter der Rubrik: Science, Schullabor, Menschen und Science@work finden sich informative Webvideos aus Wissenschaft und Technik. Der Expertenpool / Meet a Scientist verfolgt einen Schulworkshop oder den Besuch an einer Hochschule. In diesem Rahmen organisiert Science-Clip Treffen zwischen SchülerInnen und ExpertInnen. Unter Ask-a-Scientist können brennende Fragen mit Experten besprochen werden.

 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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