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Otto Group: "Wir kennen die Hälfte aller deutschen Frauen, weil sie bei uns einkaufen"

11.02.2016

Der Handels- und Dienstleistungskonzern Otto Group setzt auf das Smartphone als wichtigsten Online-Kaufkanal der Zukunft. Tischcomputer würden gegenüber mobilen Endgeräten beim Shopping an Bedeutung verlieren. Zudem will Otto künftig seinen Datenbestand vermarkten.

Otto habe sich auf den Weg gemacht, den gesamten Konzern zu einer mobil getriebenen Unternehmensgruppe zu entwickeln, sagte der Chefstratege und stellvertretende Vorstandschef Rainer Hillebrand. Große Tochtergesellschaften der Gruppe erwirtschaften 90 Prozent ihrer Umsätze online und davon mehr als die Hälfte über Smartphones. "Es ist das zentrale Tool für den Zugang zu unseren Kunden."

Im laufenden Geschäftsjahr (29.2.) erhöhte sich der weltweite Umsatz der Otto Group im elektronischen Handel vorläufigen Zahlen zufolge um 6,5 Prozent auf 6,6 Mrd. Euro. "Die Steigerung wäre noch höher ausgefallen, wenn nicht Umsätze in problematischen Märkten wie Russland und Frankreich rückläufig gewesen wären", sagte Hillebrand.

Zudem will Otto künftig auch seinen Datenbestand vermarkten. "Wir kennen die Hälfte aller deutschen Frauen, weil sie bei uns einkaufen", sagte Torsten Ahlers, Chef der neuen Otto Group Media. Frauen treffen rund 80 Prozent der Konsumentscheidungen in Deutschland und sind deshalb eine wichtige Zielgruppe für Werbetreibende. Mit Hilfe der Otto-Daten könnten Unternehmen Frauen sehr viel zielgerichteter ansprechen und Streuverluste vermeiden.

Autor/in:
APA – Austria Presse Agentur / Redaktion
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