Direkt zum Inhalt
Bitkom-Studie: Die Befragten schätzen etwa, dass im Jahr 2030 71 Prozent der Waren direkt beim Hersteller gekauft werden.

Händler blicken in eine digitale Zukunft

03.08.2017

Zwar glauben zwei Drittel der befragten Händler, dass Bezahlen im Geschäft 2030 automatisch abläuft – dennoch haben 11 % heute noch immer keine Homepage.

Produkte aus dem 3D-Drucker, automatisches Bezahlen beim Verlassen des Ladens und Öffnungszeiten rund um die Uhr: Der Handel der Zukunft ist digital, doch noch hält die Digitalisierung in dieser Branche nur schleppend Einzug, so Bitkom: In einer aktuellen Befragung sehen sich 77 Prozent der Händler als Nachzügler in Sachen Digitalisierung.

11 Prozent der Händler haben beispielsweise immer noch keine eigene Homepage. Betrachtet man speziell die Händler, die rein stationär verkaufen, ist es sogar rund jeder Dritte (36 Prozent), der noch keinen Internetauftritt besitzt.

Auch in Standard-Verzeichnissen wie Google, Google Maps, Gelbeseiten.de oder werliefertwas.de ist rund jeder Vierte (28 Prozent) noch nicht eingetragen.

Einen Auftritt in den sozialen Netzwerken, um im Internet auf ihr Unternehmen und ihr Angebot aufmerksam zu machen, nutzen nur 3 von 10 Händlern (30 Prozent).

Auch wenn noch längst nicht jeder Händler digitale Basics einsetzt, mit Blick ins Jahr 2030 schätzt sich die Branche sehr fortschrittlich ein: Rund zwei Drittel (65 Prozent) meinen, dass das Bezahlen dann beim Verlassen des Geschäfts automatisch abläuft.

61 Prozent sehen Läden in der Rolle eines Showrooms, in dem Produkte getestet und anschließend im Online-Shop des Händlers bestellt werden können. Mehr als jeder Zweite (53 Prozent) denkt, dass Waren bis dahin im stationären Handel auch über Virtual Reality erlebbar sein werden.

40 Prozent glauben daran, dass der stationäre Handel im Jahr 2030 rund um die Uhr an allen Wochentagen geöffnet haben wird.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Original erschienen am 03.08.2017: Elektrojournal.
Werbung

Weiterführende Themen

Der neue Lehrberuf versteht sich als Ergänzung zu den bisherigen klassischen dualen Ausbildungswegen im Einzel- und Großhandel und in das System der kaufmännisch-administrativen Lehrberufe.
Aktuelles
21.09.2017

Die Ausbildung betrifft den Aufbau von Onlineshops, die Webanalyse zum Kaufverhalten des Kunden, auch die Abgrenzung gegenüber dem Wettbewerb.

Insgesamt 25 Mal macht die digital.now Roadshow in ganz Österreich Station.
Branche
14.09.2017

Die Digitalisierung verändert alles – gerade KMU sind gefordert, hier Schritt zu halten, um im wirtschaftlichen Wettbewerb bestehen zu können.

Phablet-Bilder vom Oktober 2016: Die Samsung Smartphones Galaxy Note 5 (Android 5.0 Lollipop), Galaxy S6 edge+ (Android 6.0 Marshmallow) und  Galaxy Note 7 (Android 7.0 Nougat).
Branche
31.08.2017

Der Umsatz mit klassischer Consumer Electronics steigt an, Smartwatches und Fitness-Tracker boomen ungebrochen.

Der Augmented-Reality-Schweißtrainer „Soldamatic“ von Seabery ist ein weiterer Schritt zur Digitalisierung in der Schweißausbildung.
Aktuelles
24.08.2017

Digital erweiterte Realität: Die „Virtual Welding“ Simulationsplattform von Fronius bekommt mit dem Schweißtrainer „Soldamatic“ von Seabery Konkurrenz aus Spanien und Deutschland ...

JAN KIRCHNER ist Geschäftsführer der DigitalagenturWollmilchsau und Blogger über innovatives Recruiting
Recruiting
29.03.2017
Werbung