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Wo jetzt Förderungen für Digitalisierung winken

24.11.2020

"Viele Unternehmen sind zur Zeit wie auf Glatteis unterwegs und wissen nicht, was nächsten Monat ist“, sagt Michael Dessulemoustier-Bovekercke, Geschäftsführer bei Mazars, „vielleicht klingt es da momentan schräg, aber nur jene Unternehmen, die jetzt in die Zukunft investieren werden nach der Pandemie erfolgreich unterwegs sein.“ Gerade Investitionen in die Digitalisierung machen dabei Unternehmen zukunftsfit. Drei Tipps der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei Mazars für Förderungen für Digital-Investitionen.

Tipp 1: COVID-19 Investitionsprämie der AWS

Förderfähige Investitionen im Bereich Digitalisierung sind:

  • Künstliche Intelligenz, Cloud Computing und Big Data
  • Analyse der Geschäftsmodelle und eigenen Prozesse (z.B. Optimierung durch digitale Anwendungen)
  • IT-Securitiy (z.B. Schutz vor Cyber-Attacken)
  • E -Commerce (z.B. digitale Transformation)

Rahmenbedingungen: 14 Prozent der Investitionssumme, Beginn der Investition zwingend vor dem 1. März 2021, Umsetzung der Investition spätestens bis 28. Februar 2022 (außer das Volumen der Investition ist größer als 20 Millionen Euro, dann 28. Februar 2024)

Förderung beantragen: www.aws.at

Tipp 2: KMU.DIGITAL 2.1

Externe Beratung von Gewerbebetrieben und freien Berufen (nur Kleinstunternehmen),KMU bei Digitalisierungsprojekten:

  • Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Geschäftsprozessen
  • Einführung oder Verbesserung von E-Commerce und Online Marketing
  • Einführung oder Verbesserung der IT- Cybersecurity,
  • Einführung oder Verbesserung von digitalen Verwaltungsprozessen

Rahmenbedingungen: Förderung für die Beratung, Projektbeschreibung, Umsetzung:  je nach Umfang bis zu 4.000 Euro Zuschuss. Förderung für die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten durch aktivierungspflichtige Neuinvestitionen, sowie damit in Zusammenhang stehende  Dienstleistungen externer Anbieter: bis zu 5.000 Euro.

Förderung beantragen: www.kmudigital.at

Tipp 3: Förderung Wien Digital

Förderung von Digitalisierungsvorhaben von kleinen und mittleren Wiener Unternehmen (die seit mindestens einem Jahr in Wien tätig sind):

  • Kosten für Hard- und Software
  • Kosten für die Einführung eines IT-Sicherheitsmanagements
  • Kosten für externe Dienstleistungen (Schulungen, IKT Beratungskosten)

Rahmenbedingungen: Die Digitalisierungs-Strategie muss nachvollziehbar sein, die digitale Weiterentwicklung des Unternehmens muss betriebswirtschaftlich relevant sein. Förderquote: 30 Prozent der Bemessungsgrundlage, maximale Fördersumme sind 30.000 Euro pro Projekt. Mindestprojektgröße sind 10.000 Euro, maximale Projektlaufzeit: zwei Jahre. Der Förderantrag muss (mit dem online-Antrag) vor Projektbeginn gestellt werden.

Förderung beantragen: www.wirtschaftsagentur.at

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