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"Österreichische Unternehmen können große, internationale Mitbewerber in Sachen Qualität eindeutig schlagen", meint Alfred Harl.

Wie der Webshop zum Standbein wird

20.04.2020

Die aktuelle Krise hat den Umschlagplatz heimischer Betriebe ins Netz verlagert. Eine Entwicklung, die vermutlich von Bestand sein wird. Erweisen sich doch die digitalen Prozesse und Plattformen als Erfolgsfaktor für die Zukunft.

Aufgrund der Corona-Krise leiden viele heimische Betriebe unter der Schließung ihrer Lokale. Mit dem Umsatzwegfall musste der Verkauf von einem Tag auf den anderen ins Netz verlegt werden. Das fordert nicht nur die heimischen Unternehmen, sondern auch die österreichischen KonsumentInnen: Denn die Stärkung der heimischen Unternehmen über Online-Shopping ist neu und ungewohnt. Heimische Online-Bestelldienste und Webshops sind gefragt wie nie. „Waren und Dienstleistungen online zu präsentieren und zu verkaufen, ist für alle Betriebe quer durch alle Branchen wichtiger denn je“, sagt Alfred Harl, Obmann des Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Die aktuelle Lage macht die Implementierung dieser Prozesse oft kompliziert und schwierig. Hier setzen unsere Mitgliedsbetriebe an: Sie unterstützen professionell und rasch bei der technischen Umsetzung und beim Aufbau der starken Online-Präsenz“, führt Harl weiter aus.

Online-Präsenz als krisensicheres zweites Standbein

Über die Web-Präsenzen zu punkten, ist aktuell eine große Chance. Harl: „Amazon und Co. das Wasser zu reichen, ist nicht einfach – aber es gibt Möglichkeiten! Österreichische Unternehmen können ihr Portfolio professionell und ansprechend präsentieren und so ein breites und österreichisches Angebot bieten. Sie können große, internationale Mitbewerber in Sachen Qualität eindeutig schlagen.“ Um das sich ändernde Kaufverhalten für den eigenen Umsatz zu nutzen, ist die verstärkte Ausrichtung auf die Online-Präsenz wichtig. Unternehmensberater, Buchhalter und IT-Experten leisten hier wichtige Unterstützung. „Ein digitales, krisensicheres Standbein zu haben, ist jedenfalls empfehlenswert. Diese Betriebe haben jetzt und in Zukunft einen wesentlichen Vorteil“, betont Harl abschließend.

Mit ihrem Firmen A-Z bietet die Wirtschaftskammer Österreich eine umfassende Liste aller Unternehmensberatungsfirmen in Österreich, mit der Betriebe rasch Beratung finden können: WKO Firmen A-Z.

Um österreichische Betriebe bei den aktuellen Herausforderungen gezielt zu unterstützen, haben die Wirtschaftskammern zudem die Plattform „Regional einkaufen – Österreich bringts!“ auf wko.at/regionaleinkaufen gestartet. Unternehmerinnen und Unternehmer können sich in wenigen Schritten im Firmen A-Z kostenlos als Lieferdienst zertifizieren.

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