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Wer hat Angst vorm bösen Trump? Weltmarktführerumfrage: Die Ergebnisse

17.05.2017

Globalisierung vs. Protektionismus: Wie beurteilen Weltmarktführer und klassische KMU die Entwicklung? Wo wollen sie investieren? Welche Länder verlassen? Die WU Wien, Simon-Kucher & Partners und die Wirtschaft haben im Rahmen einer Umfrage Ängste, Meinungen und Prognosen abgeholt. Die Ergebnisse im Überblick.

1) Stichwort: Protektionismus. In welchen Ländern, in denen Sie tätig sind, erwarten Sie politische Veränderungen, die sich zuungunsten Ihrer unternehmerischen Tätigkeit auswirken werden?

2) Hat Globalisierung Ihrer Meinung nach eine mehr positive oder negative Auswirkung auf Ihr Unternehmen?

3) Trump hat mit „America first“ einen eindeutigen Kurs vorgegeben. Welche Folgen erwarten Sie für die Weltwirtschaft und für das eigene Unternehmen?

Sowohl Weltmarktführer (wmf) als auch klassische KMU erwarten mittelfristig negative Auswirkungen (62–65 %) von Trumps Politik auf die Weltwirtschaft. Kurzfristig erwarten auch 31 % der WMF negative Auswirkungen auf ihr eigenes Unternehmen. Langfristig sind es sogar 34 %. Von den klassischen KMU erwarten dagegen lediglich 25 % mittelfristig negative Auswirkungen auf ihren Betrieb. Kurzfristig sind es überhaupt nur 10 %.

4) Wer sind Ihrer Meinung nach kurz- und mittelfristige Gewinner und Verlierer dieser „America-First“-Politik?

Sowohl Weltmarktführer (58 %) als auch klassische KMU (46 %) erwarten, dass die USA mittelfristig durch die protektionistische Politik verlieren werden. Kurzfristige Gewinne für die USA erwarten allerdings beide Gruppen: Weltmarktführer 81 %, KMU 78 % Mittelamerika inkl. Mexiko wird von beiden Gruppen als kurz- und mittelfristig größter Verlierer der Entwicklung gesehen. Verluste in Europa erwarten kurzfristig 54 % der WMF und 51 % der KMU. In der mittelfristigen Perspektive schwächt sich die negative Erwartung allerdings auf 52 % WMF und 36 % KMU ab.

5) Ist es Ihrer Meinung nach in bestimmten Branchen notwendig, dass inländische Unternehmen ausländischen gegenüber bevorzugt behandelt werden?

6) Glauben Sie, dass nach dem EU-Austritt Großbritanniens noch weitere Länder aus der EU austreten werden?

7) In welche Länder planen Sie innerhalb der nächsten fünf Jahre zu investieren?

Weltmarktführer:
Investieren: China, USA, Österreich
Klassische KMU:
Investieren: Österreich, Deutschland, Schweiz

8) Gibt es Länder, in die Sie heute – im Nachhinein betrachtet – nicht mehr investieren würden?

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