Direkt zum Inhalt

Was vernetzte Mülltonnen bringen

26.09.2018

Rund 4,3 Millionen Tonnen Müll produzieren die Österreicherinnen und Österreicher laut Bundes-Abfallwirtschaftsplan jährlich, die von Entsorgungsunternehmen verarbeitet werden. Damit das künftig effizienter geschieht, setzt das heimische Entsorgungs- und Recyclingunternehmen Saubermacher auf Internet-der-Dinge-Technologien und verbaut in Mülltonnen spezielle Sensoren mit Konnektivität von T-Mobile.

Das System ist simpel und wird defintitv für mehr Effizienz sorgen. In ausgewählten Testgebieten in Österreich wird mit der Vernetzung von Mülltonnen die Abholung bei entsprechender Befüllung automatisch veranlasst.  Der Hintergrund: Entsorgungsunternehmen holen Abfall in der Regel in festgelegten Intervallen ab. Dabei ist nicht bekannt, ob die Tonnen zu diesem Zeitpunkt wirklich voll sind oder ob es besser gewesen wäre, sie erst einige Tage später zu entleeren. Wäre vorab nämlich bekannt, wann Mülltonnen oder Container voll und damit bereit für die Abholung sind, brächte das viele Vorteile mit sich. Unternehmen könnten weitaus effizienter arbeiten, würden Kraftstoffe sparen, die Umwelt schonen und auch den Verkehr entlasten. Deshalb hat Saubermacher mit der Narrowband-IoT-Funktechnologie (NB-IoT) von T-Mobile und Sensorik von Sloc eine innovative Lösung erarbeitet um Mülltonnen smart zu machen.

Saubermacher vernetzt Mülltonnen
Saubermacher hat Mülltonnen mit Hightech-Sensoren ausgestattet, die über die Funktechnologie NB-IoT von T-Mobile Daten übertragen. Über eine Bürger-App ergeben sich für die Nutzer verschiedene Service-Möglichkeiten. Ist die Tonne beispielsweise voll, erscheint die Information mit dem nächsten geplanten Abholtermin durch Saubermacher. Liegt dieser noch zu weit entfernt, kann eine Zwischenentleerung veranlasst werden. Die App warnt auch bei der Überschreitung kritischer Temperaturwerte in einer Tonne, damit Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet werden können. Auf Basis der gesammelten Daten kann die gesamte Tourenplanung des Unternehmens dynamisch gestaltet werden. Dadurch wird nicht nur die Effizienz gesteigert, sondern auch neue Geschäftsmodelle generiert.
Für Anwendungen wie diese ist ein innovativer Funkstandard nötig. Mit Narrowband-IoT von T-Mobile hat Saubermacher das ideale Netz für diese Internet-der-Dinge-Anwendung gefunden. Der Funkstandard erfüllt sämtliche für das Projekt essenzielle Anforderungen wie niedriger Energieverbrauch, dadurch lange Batterielaufzeit für die Sensoren, hohe Anzahl an Geräten und tiefe Gebäudedurchdringung (Mülltonnen werden vorwiegend in Abstellräumen aufbewahrt). Zusätzlich fallen mit NB-IoT nur geringe Kosten an, die Lösung ist ideal für Anwendungen mit einer niedrigen Menge an zu übertragenen Daten. Eine Vernetzung ist mit minimalem Aufwand möglich.

Die Funktechnologie für IoT-Anwendungen
Von smarten Mülltonnen über clevere Frühwarnsysteme für Bauwerke bis hin zur intelligenten Parkraumbewirtschaftung: Mit Narrowband-IoT will T-Mobile einen Teil zur Entwicklung des smarten Alltages beitragen. Vorgänge sollen dadurch sicherer sowie effizienter werden und der sparsame Umgang mit Ressourcen wird gefördert. T-Mobile ist der erste Mobilfunkbetreiber, der den NB-IoT-Netzausbau für das Internet der Dinge österreichweit abgeschlossen hat.

 

 

Werbung

Weiterführende Themen

„Die Verschmelzung von T-Mobile und UPC ist der Startschuss für eine neue Ära“, sagt Andreas Bierwirth, CEO Magenta Telekom.
Meldungen
10.05.2019

Die Marken T-Mobile und UPC sind seit dieser Woche Geschichte. Unter dem neuen Namen „Magenta Business“ und dem künftigen Unternehmensnamen Magenta Telekom – Magenta T – werden ab sofort die ...

Meldungen
29.04.2019

Die Unternehmensplattform für nachhaltiges Wirtschaften respACT veranstaltet in Kooperation mit Sonnentor einen Unternehmertreff in Sprögnitz zum UN-Nachhaltigkeitsziel #13: Maßnahmen zum ...

Lisa Muhr, Co-Gründerin des Modelabels „Göttin des Glücks“
Interviews
14.04.2019

Das erste voll ökologische Modelabel „Göttin des Glücks“ hatte kein Glück. Ein Jahr nach dem Zusammenbruch spricht Co-Gründerin Lisa Muhr über Mode, Nachhaltigkeit und das Scheitern.

v.l.n.r.: Hans Harrer, Josef Plank, Lukas Kasalo, Manfred Haimbuchner, Josef Obergantschnig, Michaela Reitterer, Günther Herndlhofer, Gabriele Stowasser, Alix Frank                                     Thomasser, Dr. Johannes Linhart
Stories
28.03.2019

Der Senat der Wirtschaft hat zu einer Veranstaltung geladen, auf der die Nachhaltigkeitsziele der UN im Zentrum standen. Ausgangspunkt von Vorträgen und ...

Meldungen
26.03.2019

Experten der Joanneum Research befragten 18.000 Europäer zu ihrem Klima- und Energieverhalten, darunter auch 600 aus Österreich. Darüber, dass  jeder Einzelne ...

Werbung