Direkt zum Inhalt

Was die Winterolympiade mit Nachhaltigkeit zu tun hat

04.11.2019

Die nächste Ski WM gibt sich 2021 in der klassischen Wintersportdestination Cortina d’Ampezzo ihr Stelldichein und auch für 2026 sind die Würfel gefallen: Italien siegte mit seiner Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele. Das freut nicht nur unser skibegeistertes Nachbarland, sondern auch die WKÖ-Wirtschaftsdelegierte in Mailand, Gudrun Hager. 

Sieht vielfältige Geschäftschancen für heimische Betriebe rund um die Olympiade: WKÖ-Wirtschaftsdelegierte in Mailand, Gudrun Hager. 

Italien wird in den nächsten Jahren über 13 Mrd. Euro investieren, um die notwendige Infrastruktur für dieses Großereignis bereitzustellen, dazu kommen Kapitalanlagen in Höhe von 400 Mio. Euro für Immobilien, die direkt mit der Olympiade zusammenhängen. Die Austragung der Winterspiele schafft 20.000 neue Jobs und laut aktuellen Berechnungen werden die Spiele gut zwei Mrd. Euro zur italienischen Wirtschaftsleistung beitragen. Bei den zahlreichen Projekten zur Vorbereitung und Durchführung der Olympiade sind auch Expertise und Know-how österreichischer Unternehmen gefragt.

Nachhaltigkeit als Top Thema  

Mailand will bei dieser Olympiade ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit setzen. Sündhaft teure Neubauten sollen vermieden und zu über 80 Prozent bereits existierende oder temporäre Wettkampfstätten genutzt werden. Bestehende Skipisten und Anlagen werden olympiafit gemacht, neben Neubau– und Sanierungsprojekten ist auch die Verbesserung der aktuellen Transport -und Logistikinfrastrukturen geplant: Straßen, Autobahnen sowie öffentliche Verkehrsmittel werden für die Winterspiele erneuert.

Potenzial für österreichische Unternehmen

Die Geschäftsmöglichkeiten für österreichische Unternehmen rund um dieses Großprojekt sind vielfältig. Photovoltaikanlagen, zertifizierte FSC- und PEFC-Holzprodukte, wiederverwendbare Rohstoffen etc. sind hoch im Kurs. Kooperationsmöglichkeiten bieten sich in der gesamten Bau- und Logistikbranche, für Immobilieninvestoren, im Bereich Real Estate oder für Möbel- und Einrichtungsexperten. Auch eine breite Palette von Dienstleistern wie Tour Operators und Kommunikationsunternehmen kann von der Olympiade profitieren. Sowohl für den Markteinstieg in Italien als auch für erfahrene Italienkenner bieten sich insgesamt gute Chancen, um konkrete Projekte zu realisieren.

Veranstaltungstipp: Das AußenwirtschaftsCenter Mailand organisiert passend zum Thema von 9. bis 11. April 2020 einen österreichischen Gruppenstand auf der B2B-Fachmesse PROWINTER in Bozen, mit Fokus auf innovative Bergtechnologien und die Bergsport-Servicebranche.

 

Werbung

Weiterführende Themen

Stories
05.04.2021

Manchmal funktioniert das Bestehende einfach nicht mehr. Dann ist es Zeit, sich über ein neues Geschäftsmodell Gedanken zu machen. Hier sind sieben Denkrichtungen.

Ford Transit Custom PHEV
Stories
05.04.2021

Das ideale Nutzfahrzeug zu finden war schon bisher eine Herausforderung. Für zusätzliches Kopfzerbrechen sorgt eine neue NoVA-Regelung, die auch Klein- LKW unter die Steuerfuchtel nimmt. Doch ...

Stories
05.04.2021

Fast alle Vorsorgekassen können die Markterholung nach den Einbrüchen im März 2020 nutzen. Für eine aussagekräft ige Beurteilung ist aber eine langfristige Beobachtung nötig.

Stories
05.04.2021

Österreichs Life-Science-Industrie hat in den letzten Jahren fast unbemerkt einen beachtlichen Aufschwung erlebt. Mehr als 55.000 Menschen arbeiten mittlerweile in Pharma-, Biotechoder ...

Seine Mitarbeiter sind für Andreas Schwerla der Schlüssel zum Erfolg.
Stories
05.04.2021

Nicht nur auf die Produkte, auf die Mitarbeiter kommt es an, meint Andreas Schwerla, der nach 28 Jahren bei McDonald’s die Seite gewechselt hat, um als Franchisepartner durchzustarten.

Werbung