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The Valuable 500: Initiative zur Inklusion von Menschen mit Behinderung

08.01.2020

The Valuable 500“ ist eine Bewegung, die Menschen mit Behinderung weltweit auf die Agenda von Unternehmen setzt. UniCredit Bank Austria bringt die Initiative gemeinsam mit myAbility nach Österreich.

von links Julian Hadschieff, Robert Zadrazil, Gregor Demblin, Caroline Casey, Oliver Krupitza (CFO ÖAMTC)

„Menschen mit Behinderung können im Arbeitsleben genauso produktiv und erfolgreich sein wie alle anderen, vorausgesetzt, dass es die richtigen Rahmenbedingungen gibt“, ist Robert Zadrazil, Vorstandsvoristzender der UniCredit Bank Austria, überzeugt. Diese Ansicht teilt auch Gregor Demblin, Gründer von myAbility: „Es ist wichtig, dass die Entscheidungsträger in der Wirtschaft das riesige Potential von Menschen mit Behinderung, als Mitarbeiter und Kunden, erkennen“.

The Valuable 500

Beim letztjährigen World Economic Forum in Davos hat die Gründerin Caroline Casey mit der Unterstützung von weltweit operierenden Unternehmensführern wie Richard Branson (Virgin), Paul Polman (Unilever) und Janet Riccio (Omnicom) eine globale Bewegung ins Leben gerufen mit dem Ziel, das Thema „Inklusion von Menschen mit Behinderung“ auf die Agenda der einflussreichsten Wirtschaftstreibenden weltweit zu setzen. The Valuable 500 war geboren. Durch die Unterschrift von 500 CEOs soll auf das soziale und wirtschaftliche Potenzial von Menschen mit Behinderung aufmerksam gemacht werden. Ziel der Bewegung ist es, Wegbereiter der Inklusion zu feiern und Einsteigern Orientierung zu geben. Beim World Economic Forum 2020 wird der erste Jahresbericht dieser Initiative für eine moderne und chancengerechte Gesellschaft auf der Hauptbühne präsentiert werden.

Aufruf an die führenden Unternehmen Österreichs

Auf Einladung von Vorstandsvorsitzenden Robert Zadrazil trafen sich Gründerin Caroline Casey und Gregor Demblin in der UniCredit Bank Austria in Wien, um das gemeinsame weitere Vorgehen in Österreich zu besprechen.  „Wir wollen Caroline Casey mit möglichst vielen Österreichischen Unterstützungserklärungen nach Davos schicken“, sagt Zadrazil. „Aber auch danach wollen wir diese internationale Plattform dazu nützen einen Austausch zwischen den Unternehmen zu ermöglichen, Best-Practice-Beispiele zu teilen und in diesem Bereich noch nicht aktive Unternehmen zu unterstützen.“

Neben der UniCredit Bank Austria konnten die CEOs von ÖAMTC, Oliver Schmerold, der PremiQaMed Group, Julian Hadschieff, der Porr AG, Karl-Heinz Strauss, sowie des Verbund, Wolfgang Anzengruber in einem ersten Anlauf als Unterzeichner Unterstützerinnen und Unterstützern von „The Valuable 500“ gewonnen werden. Gemeinsam will man möglichst viele andere heimische Unternehmen von der Unterstützung von „The Valuable 500“ überzeugen.

Menschen mit Behinderung als wirtschaftlicher Faktor

„Weltweit leben über 1,3 Milliarden Menschen mit einer Form von Behinderung. 80 Prozent dieser Behinderungen werden im Alter von 18 bis 64 Jahren, also während der Erwerbstätigkeit, erworben“, sagt Caroline Casey, Gründerin von „The Valuable 500“. „Zusammen mit ihren Freunden und Familien hat diese Gruppe eine Kaufkraft von 8 Billionen Dollar, gleichzeitig fokusieren sich gerade einmal vier Prozent aller Unternehmen weltweit auf barrierefrei Angebote. Diese Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung aus dem täglichen Wirtschaftsleben kostet die OECD-Länder sieben Prozent ihres BIPs.“

Barrierefreiheit und Inklusion sind Zukunftsthemen

Gemeinsam wollen Caroline Casey, myAbility und die UniCredit Bank Austria die führenden österreichischen Unternehmen für diese globale Bewegung gewinnen und damit sicherzustellen, dass die Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in Zukunft auf der Agenda ihrer Führungskräfte steht. „Das Gestalten und Entwickeln von Veränderungen, Prozessen und Strukturen sind Hauptaufgaben von Führungskräften. Da die Sensibilisierung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Bedürfnisse und Herausforderungen von Menschen mit Behinderung  ein langwieriger Prozess ist, der tief in der Unternehmenskultur verankert werden sollte, ist es wichtig, dass er direkt von der Unternehmensführung angestoßen und vorangetrieben wird“, sagt Robert Zadrazil.

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