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So werden Regionen und Unternehmen zur starken Marke

30.10.2017

Gerade in Branchen, die akut vom Fachkräftemangel betroffen sind, liegt im Aufbau einer starken Arbeitgebermarke viel Potenzial. Auch ländliche Gemeinden profitieren vom Resilidence®-Konzept.

Kontakt:

Florian Wiplinger
+43 664 405 3736
info@resilidence.com
www.resilidence.com

Während Wien jährlich um rund 20.000 Einwohner wächst und somit die Wohnungen unerschwinglich werden, leiden die ländlichen Regionen unter der Abwanderung. Vier von zehn österreichischen Gemeinden sind in den vergangenen zehn Jahren geschrumpft. Besonders junge und gut ausgebildete Menschen zieht es in urbane Gebiete, wo die Auswahl an Arbeitsplätzen größer ist. Die Überalterung steht wie der Mangel an Arbeitsplätzen und die Abwanderung von Know-how am Beginn einer Negativspirale für viele ländliche Regionen.

Die Spirale führt weiter über sinkende Finanzkraft der Privathaushalte zu einer Verschlechterung der Nahversorgung und Infrastruktur. Diese Entwicklung trifft auch Unternehmen, die außerhalb von Ballungszentren angesiedelt sind. Für gut ausgebildete Fachkräfte muss nicht nur der Arbeitgeber, sondern auch das Lebensumfeld attraktiv sein. Wie kann hier ein Brückenschlag gelingen, der sowohl der Region wie auch den Unternehmen zu neuem Rückenwind verhilft? Für Florian Wiplinger ist die Antwort klar. Sein Konzept dafür heißt Resilidence® - Lebenswirtschaft in Generationen. „Resilidence® ist ein Wohn-Arbeits-Modell, das auf innovative Art und Weise wirtschaftliche, soziale und arbeitstechnische Aspekte verbindet. Resilidence® kann sowohl im ländlichen als auch im städtischen Bereich, als Dorf in der Stadt, umgesetzt werden. Die Menschen entwickeln sich weg vom Eigentum hin zur Vermögensbildung und Zeitnutzung“, erklärt der Erfinder dieses Konzepts, dessen Name aus einer Wortkreation aus Resilienz und Residenz besteht.

Attraktiver Arbeitgeber in autarker Region

Was ist die Idee hinter diesem Konzept? Unternehmen investieren dabei in humane Arbeit inklusive Wohnen und Bildung. Sie stellen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern individuelle Lebenswelten als Teil des Gehalts zur Verfügung. Durch die Mieteinzahlungen der Unternehmen baut sich, zusätzlich zum Wohnraum, ein Eigentumsanteil für das Personal in den Resilidence®- Beteiligungsunternehmen auf. „Die Unternehmen positionieren sich mit Resilidence® noch klarer als attraktiver Arbeitgeber in einer autarken Region. Dieses Investment ist wirkungsvoller als bisheriges Employer Branding“, ist Wiplinger überzeugt.

Rückenwind für die Landwirtschaft

Was kann Resilidence® noch dazu beitragen, dass sowohl Arbeitgeber als auch eine Region sich als Marke attraktiv darstellen und von Mitbewerbern beziehungsweise anderen Gemeinden positiv abheben? „Verlassene Dörfer oder Ortskerne können durch Resilidence® wieder mit Leben erfüllt werden. Vorhandene Infrastruktur wie Gasthäuser oder Landwirtschaften werden Teil des Konzepts“, erklärt Wiplinger. Bewohnerinnen und Bewohner der Resilidence® Ressorts können zum Beispiel Patenschaften mit Landwirten eingehen. „Das können Patenschaften über Teile eines Feldes, über verschiedene Früchte oder auch Tiere sein. Die Resilidence® Bewohner helfen am Bauernhof aktiv mit und erhalten dafür ihre Lebensmittel ab Hof. Das belebt die Landwirtschaft und die Menschen bekommen wieder einen Bezug zur Natur“, so der Unternehmer.

Fachkräfte langfristig im Unternehmen und der Region halten

Gleichzeitig profitiert der Arbeitgeber. Er bietet seinen Fachkräften nicht nur Arbeit, sondern auch einen flexiblen und leistbaren Wohnraum und die Möglichkeit, sich selbst zu versorgen und autark zu leben. Und wird somit als Unternehmen zu einer unverwechselbaren Marke, das qualifizierte Arbeitskräfte anzieht und längerfristig an sich bindet.

„Sowohl junge wie auch erfahrene Fachkräfte sind für unser Konzept ansprechbar. Die Generation 50+, weil Resilidence® auch eine Versorgung im Alter garantiert und die jungen, karriereorientierten Menschen, die durch unser System von ungeliebten Arbeiten wie der Haushaltsführung entlastet werden und somit mehr Energie und Zeit in ihren Beruf investieren können“, meint Wiplinger. Ermöglicht wird das durch den Resilidence®-Club, wo Freiwilligkeit und Geselligkeit gepflegt werden. Personen können über diesen Club gemeinschaftliche Dienste – wie Oma-Opa-Dienste, Talentförderung oder auch Garten- und Kleintierversorgung – anbieten und werden dafür bezahlt. Dazu Wiplinger: „Diese bezahlte Freiwilligkeit fördert die Gemeinschaft und die Verbindung von Jung und Alt“.

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