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Regionales Shopping wird immer wichtiger in Österreich

07.10.2020

Die neue Mastercard Trust Research Studie 2020 zeigt, dass die Bedeutung von Regionalität beim Einkaufen in Österreich in den letzten Monaten deutlich zugenommen hat. 68 Prozent der ÖsterreicherInnen kaufen in ihrem lokalen Umfeld, also in ihrer Region, ein. Ein Überblick der wichtigsten Ergebnisse.

Corona hat in beinahe alle Bereiche des Lebens eingegriffen. So auch in die Art, wie einkauft wird. Eine Umfrage von Mastercard hat 13.000 Personen in 16 Ländern befragt. Die wesentlichste Erkenntnis: Zwei Drittel (65 Prozent) geben an, durch die Covid-19-Krise eine neue Wertschätzung für örtliche Geschäfte gefunden zu haben. Damit liegt Österreich nur knapp unter dem europäischen Schnitt (72 Prozent). „Unsere Studie zeigt, dass regionales Shopping stark im Trend liegt“, sagt Christian Rau, Country Manager Mastercard Austria. „Österreichischen Konsumenten ist die Bedeutung von Regionalität bewusst. Darum stärken sie heimische Geschäfte durch lokales Shoppen.“

Warum ÖsterreicherInnen ihre Region stärken

Der Hauptgrund für lokales Einkaufen ist die wirtschaftliche Unterstützung der Händler. 60 Prozent der ÖsterreicherInnen ist es ein wichtiges Anliegen, ihre lokalen Märkte zu stärken. Damit liegt Österreich über dem europäischen Durchschnitt (49 Prozent). Außerdem entdecken die österreichischen KonsumentInnen immer mehr die Geschäfte direkt vor der eigenen Haustür neu für sich. Gründe dafür sind allen voran der Komfort durch die Nähe (39 Prozent), gefolgt von der Vermeidung von Warteschlangen in größeren Supermärkten (26 Prozent) und den derzeitigen Reisebeschränkungen (25 Prozent). Auch persönliche Beziehungen sind ein entscheidender Faktor: 79 Prozent der ÖsterreicherInnen bevorzugen es, bei jemandem einzukaufen, den sie kennen. Das stärkt wiederum das Vertrauen. Beinahe Dreiviertel der österreichischen Bevölkerung (73 Prozent) verlassen sich auf die Empfehlungen ihrer regionalen Händler.

Unterstützung durch sicheres und bequemes Bezahlen

In den letzten Monaten führte Mastercard einige neue Angebote und Dienstleistungen in Österreich ein, um den Handel im Land zu unterstützen. So wurde das Limit für kontaktloses Bezahlen (NFC) gemeinsam mit den Banken auf 50 Euro gehoben; einige Millionen KonsumentInnen besitzen in Österreich demnächst die Debit Mastercard. Mit dieser können sie nicht nur im lokalen Geschäft, sondern auch im Webshop ihrer Lieblingshändler sicher und bequem bezahlen. Für Händler selbst wurde jüngst die PayPal Business Debit Mastercard präsentiert, die das Bezahlen mit PayPal-Kontoguthaben für Unternehmen einfacher gestaltet. „Wir arbeiten mit unseren Partnern laufend daran, den österreichischen Konsumenten bequemes Bezahlen möglich zu machen. Das ist besonders jetzt wichtig, da es das Vertrauen in den regionalen Handel stärkt. Unsere Studie zeigt, dass die Bedeutung des lokalen Einkaufens zunimmt und die Österreicher heimische Händler wertschätzen, was wir natürlich unterstützen“, schließt Christian Rau ab.

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