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Das Ausbildungszentrum „Palfinger Campus“ schafft als eines der Investitionsprojekte 200 Lehrstellen, die sich auf Digitalisierung, Software Entwicklung sowie Industrie 4.0 konzentrieren.

Palfinger investiert 40 Millionen Euro

15.12.2020

Die COVID-19 Investitionsprämie der Bundesregierung wird aufgestockt. Palfinger partizipiert mit zehn förderfähigen Projekten in den Bereichen Standortstärkung, Ökologisierung und Digitalisierung – und sorgt für einen starken Konjunkturimpuls.

Palfinger investiert rund 40 Millionen Euro in die Standortstärkung sowie in Ökologisierungs- und Digitalisierungsprojekte, wie zum Beispiel in den Ausbau des Standortes Lengau und das moderne Ausbildungszentrum Palfinger Campus. „Wir bündeln diese Investitionen zu einem großen wirkungsvollen Maßnahmenpaket, um kraftvoll aus der Krise zu kommen und die Herausforderungen der Zukunft gut vorbereitet zu meistern“, sagt Andreas Klauser, CEO der Palfinger AG.

Industriestandort stärken

„Gerade jetzt sind Investitionen der stärkste Treiber für den österreichischen Wirtschaftsstandort. Die Investitionsprämie wirkt unmittelbar für den Betrieb, erzeugt Nachfrage am angespannten Markt und schafft österreichische Jobs. Mit seiner Investition in die Zukunft stärkt Palfinger den Industriestandort Österreich und sorgt für einen starken Konjunkturimpuls“, freut sich Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

Digitalisierung und Ökologisierung

Seit 1. September sind beim Austria Wirtschaftsservice (aws) rund 58.000 Anträge mit einem Investitionsvolumen von knapp 22 Milliarden Euro und einem Zuschussvolumen von etwa 2,4 Milliarden Euro eingereicht worden. Mehr als die Hälfte weist einen Digitalisierungs- oder Ökologisierungsaspekt auf und wird mit 14 Prozent gefördert, der Rest mit sieben Prozent. „64 Prozent der Anträge stammen von Kleinstunternehmen, 18,5 Prozent von Klein-, 9,8 Prozent von Mittel- und 7,7 Prozent von Großunternehmen“, führt Schramböck aus.

„Investieren, um den Wirtschaftsmotor auf Touren zu bringen"

Mehr als jeder vierte Antrag für die COVID-19 Investitionsprämie wird von oberösterreichischen Unternehmen gestellt (aktuell 14.300 oö. Anträge). Das bedeutet rund 640 Millionen Euro an finanziellen Mitteln zusätzlich, die investiert werden können. „Oberösterreich ist der Wirtschaftsmotor der Republik. Neben dem Oberösterreich-Plan ist die Investitionsprämie ein wichtiger Baustein, damit dieser Motor weiter auf Touren kommt. Mit Investitionen können wir gerade jetzt die Wirtschaft wieder in Schwung bringen, damit Arbeitsplätze und der Standort gesichert bleiben und wir gestärkt aus der Krise hervorgehen“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Ausbildung und Qualifizierung

„Palfinger hat diese Investitionen schon vor der Krise geplant. Die Investitionsprämie ermöglicht es uns, dass wir jetzt mehr Projekte schneller umsetzen“ erklärt Klauser. Das bedeutet für die Region einen unmittelbaren Konjunkturimpuls mit Beginn der Arbeiten im Februar 2021. Der Ausbau des Standorts Lengau mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro sichert langfristig anspruchsvolle Arbeitsplätze und der Palfinger Campus garantiert zukunftsorientierte Ausbildungsmöglichkeiten. „Allein in den Campus investieren wir 3,7 Millionen Euro“, führt Klauser aus. „Wir schaffen 200 top ausgestattete Lehrplätze, die sich auf Digitalisierung und Software Entwicklung sowie Industrie 4.0 konzentrieren. Wir richten eine neue Lehrlingswerkstatt für Additive Fertigung, Assistenzsysteme und digitale Arbeitswelten ein. Wir gestalten die Zukunft.“

Zukunftsperspektive

„Palfinger folgt immer schon dem Grundsatz ,Aus der Region, für die Region‘. Mit dem Investitionsprogramm folgt das Unternehmen auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung“, betont Hubert Palfinger, Aufsichtsratsvorsitzender der Palfinger AG. „Indem wir die beste Ausbildung und besten Arbeitsplätze mit Perspektive sichern, bieten wir Zukunft. Für unsere Mitarbeiter, ihre Familien, die Region und damit auch wieder für das Unternehmen.“

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