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Nachgefragt: Kursgewinnsteuer

24.04.2015

Die erst 2011 eingeführte Kursgewinnsteuer auf Wertpapiere soll kommendes Jahr auf 27,5 Prozent erhöht werden. Lohnt es sich daher, die steuerfreien Altbestände im Depot zu lassen? Die Antworten gibt Gaston Giefing, Stadtdirektor Raiffeisen in Wien.

Gaston Giefing, Stadtdirektor Raiffeisen in Wien, Handel und Gewerbe

Die Steuerersparnis durch die reduzierte Kapitalertragsteuer bei „Altbeständen“ im Portfolio ist nur ein und sicher nicht das entscheidende Kriterium für die Anlageentscheidung. Ertragschancen und Anlageziel sollten mit dem Bankberater neu besprochen werden. Ein klärendes Gespräch mit dem Steuerberater im Vorfeld ist eine gute Basis, um über Möglichkeiten zur steuerlichen Geltendmachung zu sprechen.  Dabei sollten auch die Auswirkungen der geplanten Steuerreform bei der Vorsorge durch Versicherungen geklärt werden. Nicht zuletzt ist die Frage nach der persönlichen Liquiditätsreserve zu stellen. Diese kann  auch durch regelmäßiges Fondssparen abgestützt werden, um zusätzlichen Ertrag zu ermöglichen. 

Autor/in:
Redaktion.DieWirtschaft
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