Direkt zum Inhalt
In den derzeitigen 11 Wiener MyPlace-Filialen stehen 10.000 Lagerabteile zur Verfügung

MyPlace: Vier neue nachhaltige Filialen in Wien

08.10.2020

Der Marktführer in Sachen Selfstorage im deutschsprachigen Raum wird bis Ende 2021 das Angebot in der Bundeshauptstadt um viere Filialen und somit 21.000 m² Lagerfläche vergrößern. Bei der Errichtung liegt der Fokus auf Wärmepumpen, Photovoltaik und begrünte Dächer.

Ausgangspunkt für die Gründung des Unternehmen 1999 war die Erkenntnis, dass der Bedarf an  Lagermöglichkeiten weit größer ist, als das Angebot. Trotz stetiger Expansion von MyPlace-SelfStorage - immerhin ist der Lagerraumanbieter schon an 52 Standorten in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu finden -  hat sich daran nichts geändert. Die Frage „Wohin mit all den Dingen?“ ist und bleibt ein Klassiker.

Stauraum in nächster Nähe

In Wien, dem Gesellschaftssitz des Unternehmens, besteht das Netzwerk derzeit aus 11 Standorten. Bis Ende 2021 sollen es 15 Lagerplätze sein. „Wir wollen, dass die Bewohner Wiens, von jedem beliebigen Punkt der Stadt, in 10 Minuten einen unserer Standorte erreichen können“, so Martin Gerhardus, Mitgründer und Geschäftsführer des Unternehmens.

Dafür wurden in der Seestadt-Aspern, Simmering, Inzersdorf und Floridsdorf vier neue Liegenschaften an verkehrstechnisch gut erreichbaren Lagen angekauft. Drei der neuen MyPlace-Filialen (in Aspern/Seestadtstraße; Simmering/Baudißgasse und Inzersdorf/Triesterstraße) werden derzeit schon errichtet – Kostenpunkt rund 35 Millionen Euro. Die geplanten Eröffnungen liegen zwischen Mitte und Ende 2021.

Gesundes Klima für persönliche Schätze

Bei allen aktuellen Expansionen ist der Umweltschutz ein großes Thema, mit Fokus auf nachhaltige Technologien wie Wärmepumpen und Photovoltaik, aber auch begrünten Dächern. „Uns ist bewusst, dass ein so großes Unternehmen wie MyPlace einen Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck seiner Region hat. Umso wichtiger ist es, unserer Verantwortung gerecht zu werden und unseren Teil zur Reduktion von CO2-Emissionen sowie zur Erhöhung der Energieeffizienz beizutragen“, bekräftigt Gerhardus.

Grundsätzlich ist zwar der Energiebedarf eines Selfstorage-Gebäudes nicht sonderlich hoch, doch die Lagerplätze eignen sich sehr gut für alternative Heizmethoden und die Nutzung erneuerbarer Energien. Gezielt beheizt werden nur die Büros der Mitarbeiter, der Bereich der Lagerabteile wird für eine konstante Temperatur lediglich frostfrei gehalten. Mithilfe einer effizienten Fassadendämmung und dem Einsatz von hochwertigen Verglasungen kann bereits ein Großteil der Heizenergie eingespart werden.

Für die Erzeugung der restlichen Heizenergie setzt MyPlace in Zukunft auf Erd- oder Luftwärmepumpen. Außerdem werden die neuen Filialen alle mit einer entsprechenden Dachbegrünung ausgestattet. Das ist nicht nur gut für das Stadtklima, sondern verbessert dank der isolierenden Wirkung auch das Klima im Gebäude. Jeder der neuen MyPlace-Standorte  wird darüber hinaus über eine eigene E-Ladestation verfügen, an der Kunden ihr Elektroauto kostenlos mit Strom betanken können. (ar)

Werbung

Weiterführende Themen

Marcus Wadsak spricht Klartext: "Es werden viele Menschen aufgrund von Unwettern und aufgrund der Hitze sterben."
Interviews
30.09.2020

Es gibt keine Möglichkeit mehr, die Erderwärmung umzukehren, stellt der Meteorologe Marcus Wadsak klar. Vielmehr müssen wir global auf null Emissionen kommen – rasch und auch, wenn manche ...

Saint-Gobain Österreich wird ab 2021 den gesamten Strombedarf durch Ökostrom abdecken
29.09.2020

Der Baustoffhersteller Saint-Gobain wird in Österreich ab 2021 seinen gesamten Strombedarf durch erneuerbare Energie decken. Damit wird der CO2-Ausstoß um rund 30 Prozent reduziert.

Freut sich besonders auf die Gesamtkomposition des Events: respACT-Geschäftsführerin Daniela Knieling.
Meldungen
14.09.2020

Der CSR-Tag hat sich in der heimischen Bewegung rund um verantwortungsvolles Wirtschaften als Jahreshighlight etabliert. Wir haben bei ...

„Derzeit ist das Geschäft einigermaßen stabil. Da wir hauptsächlich im Nichtwohnungsbau unterwegs sind, müssen wir einfach abwarten, wie sich der Markt 2021 entwickelt“, sagt der neue Hueck-Geschäftsführer Wolfgang Thür.
Aktuelles
11.09.2020

Im Gespräch mit METALL erzählt der neue Hueck-Geschäftsführer Wolfgang Thür über seinen Start in Krisenzeiten, den künftigen Wachstumskurs des Aluminiumprofil-Herstellers und die derzeitigen ...

Hotellerie
10.09.2020

„Mehr Mitarbeiter-Bindung und Umsatz durch Nachhaltigkeitsprogramme in der Hotellerie“ – so lautet der Titel einer Befragung im Rahmen der Master-Arbeit von Sylvia Petz von der ...

Werbung