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Alfredo Sánchez, Managing Director von Inspiralia und Andreas Reinthaler, Geschäftsführer von m27.

m27 Finance wird Teil der Inspiralia Gruppe

05.11.2018

Der internationale Innovationsspezialist Inspiralia ist neuer Eigentümer der m27 Finance GmbH. Dadurch wird Wien zum "Hub" für die DACH-Region. Welche Chancen und Möglichkeiten für KMU daraus entstehen, erklärt Peter F. Baumgartner, Senior Consultant von m27 Finance im Kurzinterview. 

 

Ihr Unternehmen wurde gerade Teil der Inspiralia Gruppe, die international auf Innovation spezialisiert ist. Verändert sich dadurch der Fokus Ihrer Beratungstätigkeit?

Nein, im Gegenteil, der Fokus bleibt weiter hin aufrecht mit dem Unterschied, dass wir nun das Innovationsthema für den ganzen deutschsprachigen Raum darstellen können, da wir für Inspiralia der „Hub“ für das D/A/CH-Gebiet sein werden. Unabhängig davon werden wir alle nationalen Förderungen im Innovations- und Umweltbereich auch weiterhin mit bekannt kompetenter Lösungsaffinität anbieten. Da diese nationalen Förderungen aber eben nur in Österreich zum Tragen kommen und sowohl Deutschland als auch die Schweiz komplett unterschiedliche Systeme zu Österreich haben, werden wir in Deutschland und der Schweiz den Fokus auf EU-Förderungen im Rahmen von Horizon 2020 legen

Worauf liegen die Schwerpunkte im Bereich Innovationsberatung?

Der Fokus bei der Innovationsberatung liegt je nach vorliegendem TRL (=Technology Readyness Level) und der jeweiligen Unternehmensgröße entweder beim KMU/SME-Instrument (=Klein- und Mittelstandsunternehmen; Small & Medium enterprises) oder bei FTI (=Fast-Track to Innovation) für Großunternehmen. In Österreich bieten wir zusätzlich die Innovationsthemen bei der nationalen Förderstelle, der FFG, als auch das Sonderthema Unterstützung und Optimierung beim Thema Forschungsprämie an. In Deutschland gelten unterschiedliche Innovationsförderungen, meist je Bundesland bzw. Branche, welches wir durch unseren Deutschland-Mitarbeiter in Nürnberg, Herrn Dr. Ulrich Albertshauser, abdecken. In der Schweiz liegt der Fokus auf das KMU-Instrument bzw. FTI.

Wo stehen Österreichs Unternehmen in dem Bereich?

Österreichs Unternehmen haben bereits einen hervorragenden „track record“ im Bereich der Innovationsförderungen, da die FFG seit vielen Jahren hier sehr aktiv fördert. Unsere Qualität liegt im Erkennen, Schreiben und Optimieren von Forschungsprojekten für österreichische Unternehmen. Ganz grundsätzlich lässt sich ein Ost-West Gefälle bei der Beantragung von Förderungen feststellen, welches m27 durch eine Dependance in Innsbruck/Tirol entsprechend verringern wird.

Entstehen durch die internationale Ausrichtung auch neue Möglichkeiten rund um das Thema Förderungen?

Ja, definitiv, da wir durch unsere Zugehörigkeit zur Inspiralia Group auf ein Netzwerk von über 20 Partnern in ganz Europa und einen „think tank“ von mehr als 120 hochqualifizierten Mitarbeitern der Inspiralia Group zurückgreifen können und somit in fast allen Themenbereichen, wi M2M, aritificial intelligence, IoT, Big Data oder Nanotechnologie zurückgreifen können, die als „Schlagwand“ für jedes Unternehmen unheimlich wertvoll sind. Da die Inspiralia Group im Jahr mehr als 500 Anträge von Europäischen Unternehmen in einem der Horizon 2020 Programme einreicht, ist ein enorm großer Fundus an Wissen, wo, wer in Europa bereits welche Forschungsschwerpunkte verfolgt, vorhanden. Dieses gesammelte Wissen ist einzigartig und nur bei der Inspiralia Group of companies, zu denen nun die m27 Finance GmbH gehört, vorhanden! Ganz nach dem Motto: „Von Technikern für Techniker!“

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