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Advertorial
Hannes WALTER, Head of Purchasing & Supply Chain Management Miba Sinter Group

Kundenstimmen - Erfolgsberichte aus der Praxis

16.09.2019

Im Gespräch mit Hannes WALTER, Head of Purchasing & Supply Chain Management Miba Sinter Group

Wo lag für die Miba Gruppe aus Ihrer Sicht die Hauptmotivation, um das Projekt SEPP (Supplier Early Payment Solution) zu starten?
WALTER:
Wir mussten sicherstellen, dass der Einkauf die Wachstumspläne der Miba mit den notwendigen Maßnahmen unterstützt, um die ehrgeizigen Free Cashflow- und Working Capital Ziele erreichen zu können – ohne einen wirtschaftlichen oder qualitativen Nachteil. Die Lösung war ein nachhaltiges Lieferantenfinanzierungsprogramm. Die teilnehmenden LieferantInnen haben die Möglichkeit die aktuellen Zahlungsziele (DSO) auf nahezu null Tage zu senken, wobei LieferantInnen  von der guten finanziellen Situation der Miba profitieren. Miba wiederum erreicht über das Programm eine signifikante Erhöhung der bestehenden Zahlungsbedingungen (DPO). Die Miba beauftragte mehrere Banken mit der Umsetzung dieses Konzepts und entschied sich aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der benutzerfreundlichen Weblösung für LieferantInnen für eine Zusammenarbeit mit der Erste Bank.

Welche Abteilungen mussten Sie intern vom Mehrwert der ErsteConfirming Lösung überzeugen?
WALTER: Hauptsächlich eingebunden in diese Struktur waren die Abteilungen Einkauf, Management und Treasury.

Zu welchem Zeitpunkt des Projekts haben Sie die ersten Gespräche mit LieferantInnen in Bezug auf deren Interesse an der Lösung geführt?
WALTER: Wir haben bereits sehr früh die Gespräche mit LieferantInnen gesucht, schon während der Partnerbank-Suche bzw. -Auswahl. Einfach aus dem Grund, weil wir von Anfang an so viel Planungssicherheit wie möglich haben wollten.

Was waren die Feedbacks seitens der LieferantInnen zum Thema (Erste)Confirming?
WALTER: Offen gestanden waren viele Feedbacks vorerst kritisch bzw. verhalten. Deshalb war eine systematische Aufklärungsarbeit von eminenter Bedeutung. Hauptthemen waren: Abgrenzung zum klassischen Factoring; Auswirkungen auf Bilanz und Cash; in welcher Beziehung Miba, Bank und LieferantIn stehen; welche Forderungen in Bezug auf mangelnde Lieferleistung gestellt werden können; wer die tatsächliche Forderung stellen kann.

Für ErsteConfirming ist oftmals das Zusammenspiel zwischen Finanzabteilung und Einkauf erforderlich. Wie funktioniert die Zusammenarbeit in der Miba Gruppe?
WALTER: Unser CFO Markus Hofer und der Leiter der Finanzabteilung Gunter Kühn waren von der Idee und den Benefits für Miba überzeugt. Dadurch konnte starkes Commitment auch in den Abteilungen mit Mehraufwand erzeugt werden. Ein nachgelagertes Prozess- und Buchungsoptimierungsprojekt konnte die anfangs erheblichen Mehraufwände in der Finanzbuchhaltung deutlich reduzieren bzw. automatisieren.

Anhand welcher Parameter hat die Miba Gruppe den Erfolg des ErsteConfirming Projekts festgemacht?
WALTER: Hauptsächlich waren es fünf Kriterien: Free Cash und nachhaltige Working Capital Senkung; die Anzahl der angebundenen LieferantInnen; die nachhaltige Lieferantenakzeptanz; eine niedrige bzw. keine Dropout-Rate.

Was wurde bereits erreicht/erfolgreich umgesetzt, was steht noch an?
WALTER: Der Fokus liegt nun auf LieferantInnen mit kleineren Umsätzen, die schnell und unkompliziert den „Promt-Cash-Out“/Diskontierungsservice in Anspruch nehmen könnten. Hier wird die Masse den entsprechenden Effekt bringen. Da die Einzeltransaktionen wahrscheinlich von kleinerem Volumen sind, sollten Risikound Anbindungsverfahren auf ein Minimum reduzierbar sein. Da gibt es sicher noch Entwicklungspotenzial.

Daten und Fakten zur Miba AG finden Sie hier.

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