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Kooperationen, die noch fehlen

29.09.2015

In der Wirtschaft sind es immer wieder die Kooperationen, die zu bahnbrechenden Neuerungen führen. Exklusiv und streng geheim sind die folgenden Pläne, die von nseren Top-Journalisten entdeckt wurden.

Red Bull kooperiert mit dem Europäischen Verband der Alten- und Pflegeheime. Das Potential der Zielgruppe „70 plus" soll mit diesem Herzensprojekt des Konzernchefs endlich gehoben werden. Langfristig ist geplant, alle Altersheime direkt mit Energydrinks zu versorgen. Vorgesehen ist auch eine „Old Bull" Variante des beliebten Getränks mit weniger Koffein, dafür aber Chinin zur Blutverdünnung. Unter dem Motto „Energy for Geriatrie" plant man bei bei Red Bull bereits eine Contentstrategie mit zielgruppenspezifischen Extremsportarten wie Rollatoring.

 

Die ÖBB kooperieren ab sofort mit allen namhaften Mobilnetzbetreibern. Das ist wohl das technologisch herausforderndste Projekt des 21. Jahrhunderts. Ziel ist, was aus heutiger Sicht noch wahrlich utopisch, ja phantastisch klingt: die Möglichkeit, in Zügen durchgehend und unterbrechungsfrei zu telefonieren! Die Mondladung erscheint gegen dieses Projekt wie ein Spaziergang. Bereits 2020 soll eine erste Machbarkeitsstudie vorliegen. ÖBB-Experten drücken aber auf die Euphoriebremse: erst Mitte des Jahrhunderts seien erste Versuchsstrecken denkbar.

 

Nike und GEA planen einen Turnschuh. Die Kooperation wurde von der immer stärkeren Nachfrage sportlicher Waldviertler-Kunden initiiert, die einen Laufschuh im Programm des Schuhrebellen vermissen. Geplant ist nun eine Schuhfabrik in Schrems, die von Nike errichtet, und von Heini Staudinger per Crowdfunding cofinanziert wird. Das Design des Laufschuhs soll dem typischen Waldviertlerdesign sehr nahe kommen, verarbeitet werden ausschließlich Schafwolle und Leder.

 

Wolfgang Ambros wird die neue, zusätzliche Stimme der Wiener Linien, wie das Verkehrsunternehmen bekanntgab. Ambros wird vor allem für Zusatztexte und Durchsagen am Bahnhof eingesetzt (z.Bsp.: „Baba, und fall ned", „Hoit, do is a spoit", „Kumm mir mit kane Ausreden" etc....Man erwartet sich eine bessere Sprachverständlichkeit und mehr Lokalkolorit. Testweise soll die Linie 71 besprochen werden (Endstation Zentralfriedhof).

 

Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns noch eine kuriose Meldung über eine politische Kooperation zwischen der rechtspopulistischen Partei mit radikalen Elementen, vulgo FPÖ und einer feinen Dame des Wiener Bürgertums. Die „Soziale Heimatpartei", also die Nationalsozialen, leisten damit einen weiteren, wertvollen Beitrag zur politischen Realsatire. Wir freuen uns schon auf die Plakate. Was reimt sich noch schnell auf Uschi?

Autor/in:
Redaktion.DieWirtschaft
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