IT’n’T in Wien: Die Trendshow der IKT-Branche | Die Wirtschaft Direkt zum Inhalt

IT’n’T in Wien: Die Trendshow der IKT-Branche

02.02.2006

Die IT'n'T hat sich gleich nach ihrem Start letztes Jahr als Österreichs größte Fachmesse der Informations- und Telekommunikationsbranche durchgesetzt. Bereits drei Monate vor dem Start schon fast ausgebucht, präsentieren dieses Jahr um 25 Prozent mehr Aussteller ihre Produkte und Innovationen. Von Klaus Lorbeer

Fotos beigestellt

Die Schlacht um die größte IKT-Messe für Österreich hat die Reed Messe für sich entschieden. Konkurrierte ihre IT'n'T-Fachmesse letztes Jahr noch mit der Exponet um die Gunst des Fachpublikums, gibt es dieses Jahr keinen Mitbewerb mehr. Vom 14. bis 16.Februar gibt die IT'n'T interessierten Fachbesuchern die Gelegenheit, neue Lösungen und Produkte der IKT-Branche zu begutachten sowie sich bei Podiumsdiskussionen, Vorträgen im Rahmen der Key Note Area oder im Einzelgespräch mit Ausstellern zu informieren. Die Fachvorträge in der Key Note Area, die im Halbstundentakt von 10.30 Uhr (am 15. Februar von 10 bis 17 Uhr, am 16. bis 16.30 Uhr) verlaufen und von Experten der Ausstellerfirmen gehalten werden, haben wichtige Aspekte aus der IKT zum Inhalt.
Mit 250 Ausstellern verzeichnet die Reed Messe einen Zuwachs von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Neu dabei sind beispielsweise die Unternehmen Alcatel, Hutchison, Ikarus, Konica-Minolta, Proalpha, Siemens und Symantec/Veritas.
Matthias Limbeck, der für den New-Business-Bereich verantwortliche Geschäftsführer der Reed Exhibitions Messe Wien, führt die große Akzeptanz auf die klare Positionierung der IT'n'T als reine Fachmesse und auf das hochwertige Rahmenprogramm zurück. Auch die klare Untergliederung in die Bereiche "Software und Services", "IT-Security", "Infrastructure and Solutions" und "Telecommunications and Solutions" sorgt nach Ansicht des Reed Messe Wien-Chefs für mehr Transparenz und Übersichtlichkeit. Aus diesen Gründen rechnet Limbeck auch mit mehr als den 13.500 Besuchern, die zur Premiere der IT'n'T im Vorjahr kamen.
Verschiedene Plattformen sollen zudem für einen regen Meinungs- und Erfahrungsaustausch der Anbieter sorgen. Erwähnenswert ist hier der EC Austria Technologiepark, wo Unternehmen, Spin-offs, Forschungsinstitute und Kompetenzzentren für die Geschäftswelt interessante Prototypen präsentieren. Vorträge und moderierte Podiumsdiskussionen runden das Angebot des EC Austria Technologieparks ab. Weitere IT'n'T-Säulen sind das "Security Competence Center" der Fachzeitung Computerwelt sowie das Kontaktforum Zentral- und Osteuropa, wo die Aussteller die Möglichkeit haben, sich über mögliche Aktivitäten in dieser Region auszutauschen und zu informieren.

Erste Blicke auf Windows Vista
Mit 450m2 Standfläche hat Microsoft den größten Messestand auf der IT'n'T. "Gemeinsam mit unseren 22 österreichischen Ausstellungspartnern wollen wir den heimischen Business- und IT-Entscheidern eine breite Dialogplattform bieten", erläutert Franz Kühmayer, Marketingleiter bei Microsoft, das Konzept. Denn obgleich Microsoft 2006 mit einem wirklich einzigartigen Angebot an Produktneuheiten auf der IT'n'T vertreten sei, so Kühmayer weiter, sehe Microsoft doch den Menschen - individuell und im Team - als Quelle des Unternehmenserfolges.
In Halle A, Stand 716 präsentiert Microsoft erstmals in Österreich die aktuelle Beta-Version ihres neuen, dieses Jahr auf den Markt kommendem Betriebssystems Windows Vista. Die nächste Version der für Kopfarbeiter bzw. "Information Worker" konzipierten Bürosuite Office 12 wird ebenfalls vorgestellt. Diesbezüglich interessant ist auch die Präsentation des Partners Marcus Izmir Informationsmanagement mii, der Technologien und Lösungen zeigt, die den Arbeitsplatz von morgen bereits heute realisieren sollen.
Der Druckerhersteller Lexmark, ebenfalls einer der 22 Partner, zeigt eine Dokumentenkomplett-Lösung mit voller SharePoint-Portal-Integration. Anstatt umständlich Dokumente mit einem Scanner zu erfassen, auf den eigenen PC zu senden und dann anschließend in das Portal zu laden und danach Zugriffsautorisierung samt Prioritäten zu vergeben, erfolgt der Dokumenten-Upload bei der Lexmark-Lösung direkt von einem Multifunktionsgerät in das SharePoint Portal. "Alle Arbeitsschritte wie Zugangsautorisierung, Zielfoder-Definition, Zugriffsrechte und Prioritätenvergabe erfolgen am Lexmark-Gerät über den frei programmierbaren Benutzerbildschirm", erklärt Lexmark-Marketingleiter Gerhard Raszkiewicz die Lösung.
Weitere Neuheiten am Microsoft-Stand sind die CRM-Suite MS Dynamics CRM 3.0 sowie Software für Server und Sicherheit und Werkzeuge für Programmierer.

Security immer wichtiger
Der IT'n'T-Neuling Ikarus setzt beim Spam- und Virenschutz vor allem auf zentral gehostete Content-Security-Lösungen, die der IT-Infrastruktur eines Unternehmens vorgelagert sind. Dadurch dass diese Lösungen beim Betreiber ghostet werden, entfällt der Zeitverlust, der bei der Aktualisierung dezentraler Lösungen entsteht, völlig, weiß Ikarus-Chef Joe Pichlmayr.
(1_2/06)

Autor/in:
Redaktion.DieWirtschaft
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